Connradt Krennast, untersatzter Richter des edlen etc. Karlen vonn Wisenthaue, Pfleger zu Hilpoltstein nimmt unter dem 20. November 1498 Protokoll auf und entscheidet in der Streitsache Paul Pfeffer von Pischoffsholtz contra Hans Kern ebenda wegen eines Wasserlauffes, der dem Kloster St. Klara zu eigen ist, und über Grundstücke fließt, für welche Wilhelm von Wolfstein Lehenherr ist. Krennast macht das ihm zustehende Recht an dem Wasser geltend und verbietet sich alle Störungen von Seite des Beklagten. - Gegenseitige Zeugen: Erhardtten Rosskopff von Syndersdorff, Otten Hoedrich von Puerhaim, Heintzen Hurnenn vonn der Freyenstatt, Otten Keger von Meckenhausenn, Hannsen Stenglein von Erlach und Volkern vonn Eberstreütte. Erwähnt wird eine Urkunde/Gerichtsbrief des Klara Klosters d.d. 19. April 1441, welcher die Nutzung des Wasserlaufes unter den Parteien regelt. Nach Verlesung einer Urkunde der Äbtissin Helena Meichsnerin zu St. Klara in Nürnberg von 1497 werden als Zeugen weiter vernommen: Erhart Heynolt Puerhaym, Ulrich Kerling von Hofstetten, Hans Kellner von Mirlach, Endres Melber von Altenhofen. Gegen dieses Urteil wird unter dem 12. Oktober 1499 Appelation eingelegt und Appellationsinstanz (Wilhelm Praun, Richter) erläßt neuerdings Urteil unter dem 30. Januar 1500. - Siegler: Wilhelm Praun, Richter.
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Connradt Krennast, untersatzter Richter des edlen etc. Karlen vonn Wisenthaue, Pfleger zu Hilpoltstein nimmt unter dem 20. November 1498 Protokoll auf und entscheidet in der Streitsache Paul Pfeffer von Pischoffsholtz contra Hans Kern ebenda wegen eines Wasserlauffes, der dem Kloster St. Klara zu eigen ist, und über Grundstücke fließt, für welche Wilhelm von Wolfstein Lehenherr ist. Krennast macht das ihm zustehende Recht an dem Wasser geltend und verbietet sich alle Störungen von Seite des Beklagten. - Gegenseitige Zeugen: Erhardtten Rosskopff von Syndersdorff, Otten Hoedrich von Puerhaim, Heintzen Hurnenn vonn der Freyenstatt, Otten Keger von Meckenhausenn, Hannsen Stenglein von Erlach und Volkern vonn Eberstreütte. Erwähnt wird eine Urkunde/Gerichtsbrief des Klara Klosters d.d. 19. April 1441, welcher die Nutzung des Wasserlaufes unter den Parteien regelt. Nach Verlesung einer Urkunde der Äbtissin Helena Meichsnerin zu St. Klara in Nürnberg von 1497 werden als Zeugen weiter vernommen: Erhart Heynolt Puerhaym, Ulrich Kerling von Hofstetten, Hans Kellner von Mirlach, Endres Melber von Altenhofen. Gegen dieses Urteil wird unter dem 12. Oktober 1499 Appelation eingelegt und Appellationsinstanz (Wilhelm Praun, Richter) erläßt neuerdings Urteil unter dem 30. Januar 1500. - Siegler: Wilhelm Praun, Richter.
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 267
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden >> Reichsstadt Nürnberg >> D. Kirchen, Klöster, Stiftungen und Stiftungsverwaltungen (reichsstädtischer Zeit) >> Klarenamt (Verwalteramt der Klöster St. Klara und Pillenreuth) >> Urkundenselekt Kloster St. Klara
1500 Januar 30
Ausf., Pergament; lib. 8. blatt, fol. geheftet mit weiß-blauer Hanfschnur; Siegel in Holzkapsel anhängend.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: Geben an St. Paulstag bekerung 1500.
Krennast, Konrad
Wiesenthau, Karl von
Pfeffer, Paul
Kern, Johann
Wolfstein, Wilhelm von
Rosskopf, Erhard
Oedrich, Ott
Hurnen, Heinrich
Keger, Ott
Stenglein, Johann
Eberstreutte, Volker von
Meichsner, Helena (Äbtissin des St. Klara-Klosters N)
Puerheim, Erhart Heindold
Kerling, Ulrich
Kellner, Johann
Melber, Endres
Praun, Wilhelm
Hilpoltstein (Lkr. Roth)
Bischofsholz (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Freystadt (Lkr. Neumarkt i.d.Opf.)
Sindersdorf (Hde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Puerheim (unklar)
Meckenhausen (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Erlach (unklar, evtl. Kauerlach, Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Eberstreute (unklar)
Hofstetten (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Mörlach (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Altenhofen (Gde. Hilpoltstein, Lkr. Roth)
Pfleger, Hilpoltstein
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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23.05.2025, 11:52 AM CEST
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