Robert Berger:Schlesische Sammlung
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 535 b Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1933 - 1936
Enthält: diverse Schreiben v.a. von Bischof D. Zänker (Breslau) u.a. mit dem Reichsbischof Vikar Herbert Mochalski (Sächsisch-Haugsdorf), der BSV betr. u.a. Krauses Sportpalastrede (Nov. 1933), Einspruch von Bischof Zänker gegen die Beurlaubung vom Amt, Rückberufung schlesischer Vikare aus dem Domkandidatenstift Berlin, Solidarität mit Bischof Zänker, Pfarrerversammlungen in Görlitz und Breslau (Juni 1936) unter der Leitung von Zänker (Verweigerung einer Aussprache über den Landeskirchenausschuss), 28.11.1933 - 22.6.1936; Rundschreiben (Worte) von Bischof D. Zänker an die Brüder, an die ev. Kirchengemeinden und Pfarrer der Kirchenprovinz Schlesien betr. u.a. Volksmission, Gefolgschaftserklärung für Bischof Zänker (Kritik der Reichskirchenräte), Stellungnahme zur Vorläufigen Kirchenleitung, Bildung/Tagung d. "Vorläufigen schlesischen Synode" (Mai 1935), Ludwig Müllers "Deutsche Gottesworte", Zurückstellung deutsch - christlicher Vikare von der Ordination, Einberufung einer verfassungsgebenden Generalsynode, Grußworte zu den Feiertagen, 16.4.1934 - 14.5.1937 (unvollst.); diverse Schriftstücke zu den Sitzungen des Provinzialbruderrates vom Sept. und Nov. 1935, Jan.- Mai und Dez. 1936, April 1938: Protokolle (tw. handschriftlich), Beschlüsse, diesbezügliche Rundverfügungen und Bekanntgaben, Einladungsschreiben zu den Sitzungen betr. v.a. Auflösung der Vorläufigen Schlesischen Synode (1935), Aufrechterhaltung des Anspruchs auf die Kirchenleitung seitens der Provinzialbruderräte, theologische Prüfungen, Kollekten, Zahlung landes- und provinzialkirchlicher Umlagen, Frage der Einberufung einer schlesischen Bekenntnissynode, Gemeinde- und Kreiskirchenausschüsse, kirchliche Lage in Schlesien, vorläufiges Wort der Provinzialbruderräte zu den Beschlüssen der vorläufigen schlesischen Synode vom 23./24.5.1936, Aufbau der Bekennenden Kirche, 8.9.1935 - 30.4.1937; Entwurf (gez. Konrad) zu einem gemeinverständlichen Wort zur Lage der Bekennenden Kirche in Schlesien betr. u.a. Spaltung in zwei Synoden, o.D.; Zur Sache. Offener Brief von Gerhard Gloege an Pfr. Ehrenforth betr. dessen Schriften zur Naumburger Bekenntnissynode, 15.10.1936; Entwurf für einen Brief an den Freundeskreis des Kuratoriums für Förderung des Theologischen Nachwuchses, o.D.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
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