Albertus, gen. von Owe, Ritter, schenkt und vermacht seinen Schwestern Alheydis und Petrissa de Owe, Klosterfrauen zu Germerade, für ihre Lebensze...
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Urk. 24, 151
Urk. 24, A II, Kloster Germerode
Urk. 24 Kloster Germerode - [ehemals: A II]
Kloster Germerode - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1347 November 27
Ausfert. auf Perg. mit 1 anh. wenig beschäd. Siegel. Rückw. Rubrum saec. XV und XVI.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Feria tercia proxima ante diem b. Andree apostoli.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albertus, gen. von Owe, Ritter, schenkt und vermacht seinen Schwestern Alheydis und Petrissa de Owe, Klosterfrauen zu Germerade, für ihre Lebenszeit die unten verzeichneten jährlichen Einkünfte, die nach deren Tod als Seelgerät für ihn, seine Frau, seine Eltern und alle verstorbenen Gläubigen dem Klosterkonvent zu Germerade zufallen sollen: 1. Bertoldus dictus Flemyng, Bürger zu Esschenewege, zahlt an 2 Zielen, Walpurgis und Michaelis, jährlich zusammen 5 ß und 7 Eschw. d von den in der Dorfflur von Grebendorf 'in me Rythe' gelegenen Gütern der † Gele Kogel; 2. derselbe jährlich an denselben Terminen 13 d von 5 ebendort gelegenen Aeckern, die einst dem Heinricus dictus Meysch gehörten; 3. Jano Badenstal an denselben Terminen 41/2 ß von einer halben Hufe 'in me Rythe'; 4. Bertoldus von me Hayn und Wylant, dessen Bruder, an denselben Terminen 13 d von den ebenda 'in me Rythe' gelegenen Aeckern, die früher Conradus dictus Wolmach besaß; 5. Lotzo Stultzcing 23 d an denselben Terminen von 7 Aeckern ebendaselbst; 6. Heyno Wetigen an denselben Terminen 6 d; 7. Tytzelo Gerhardi desgleichen; 8. Heinricus Vera, Johan und seine Erben an denselben Terminen 6 d von ¼ Hufe ebenda 'in me Rythe'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Auszug: J. Schmincke, UB Germerode nr. 122, S. 56.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Erwähnt: J. Schmincke, Gesch. von Germerode S. 20.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Albertus, gen. von Owe, Ritter, schenkt und vermacht seinen Schwestern Alheydis und Petrissa de Owe, Klosterfrauen zu Germerade, für ihre Lebenszeit die unten verzeichneten jährlichen Einkünfte, die nach deren Tod als Seelgerät für ihn, seine Frau, seine Eltern und alle verstorbenen Gläubigen dem Klosterkonvent zu Germerade zufallen sollen: 1. Bertoldus dictus Flemyng, Bürger zu Esschenewege, zahlt an 2 Zielen, Walpurgis und Michaelis, jährlich zusammen 5 ß und 7 Eschw. d von den in der Dorfflur von Grebendorf 'in me Rythe' gelegenen Gütern der † Gele Kogel; 2. derselbe jährlich an denselben Terminen 13 d von 5 ebendort gelegenen Aeckern, die einst dem Heinricus dictus Meysch gehörten; 3. Jano Badenstal an denselben Terminen 41/2 ß von einer halben Hufe 'in me Rythe'; 4. Bertoldus von me Hayn und Wylant, dessen Bruder, an denselben Terminen 13 d von den ebenda 'in me Rythe' gelegenen Aeckern, die früher Conradus dictus Wolmach besaß; 5. Lotzo Stultzcing 23 d an denselben Terminen von 7 Aeckern ebendaselbst; 6. Heyno Wetigen an denselben Terminen 6 d; 7. Tytzelo Gerhardi desgleichen; 8. Heinricus Vera, Johan und seine Erben an denselben Terminen 6 d von ¼ Hufe ebenda 'in me Rythe'.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Auszug: J. Schmincke, UB Germerode nr. 122, S. 56.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Erwähnt: J. Schmincke, Gesch. von Germerode S. 20.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ