Pfändung und Beschlagnahme von jüdischem Vermögen durch Zoll- und Finanzverwaltung
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C 61 Nr. 44
C 61 Rechtsamt
Rechtsamt
1939 - 1942
Enthält:Pfändungsbeschluss des Amtsgerichts Marienbad v. 24.07.1940 gegen Heinrich Deman.Schreiben der israelitischen Kultusgemeinde v. 09.10.1940 an Leihamt der Stadt Nürnberg wegen der Auszahlung der Geldbeträge für abgelieferte Wertsachen.Schreiben des Finanzamts Berlin-Moabit v. 15.01.1941 wegen der Ausbürgerung des Fritz Prager.
Umfang/Beschreibung: 16 Bl.
Archivale
Indexbegriff Person: Deman, Heinrich
Indexbegriff Person: Prager, Fritz
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Vorakten Rückerstattung (Leihamt)
Indexbegriff Person: Prager, Fritz
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Vorakten Rückerstattung (Leihamt)
Marienbad, Amtsgericht
Vermögen, jüdisches
Kultusgemeinde, israelitische
Finanzamt Nürnberg
Finanzverwaltung
Pfändung
Beschlagnahme
Zollverwaltung
Amtsgericht Marienbad
Finanzamt Berlin-Moabit
Ausbürgerung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ