Caspar Schönberg benachrichtigt den Bürgermeister und den Rat der Stadt Bautzen, dass ihm König Matthias von Ungarn und Böhmen laut einer in Doxan / Doksany ausgestellten Verschreibung seit etlichen Jahren 23.500 ungarische Gulden schuldet. Er hat durch seinen Landesherrn [Herzog Albrecht von Sachsen] in Olmütz und durch die Vermittlung des sächsischen Obermarschalls Haubold von Schleinitz in Olmütz erreicht, dass ihm der König 1000 ungarische Gulden auszuzahlen versprach. Die Vertragsfrist dieser Vereinbarung (Nr. 0517) ist jedoch ebenso abgelaufen wie eine zweite (Nr. 0529), derzufolge Georg von Stein ihm diese Summe auszahlen sollte. Schönberg bittet daher den Bautzener Rat, eine Verschreibung gegen Georg von Stein auszustellen und bei ihm die Auszahlung dieser Summe zu erwirken.