Katholischer Kirchenrat: Kanzleibücher (Bestand)
Show full title
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 211 V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium >> Kirchenbehörden
1806-1930
Überlieferungsgeschichte
Zur 'Besorgung und Wahrnehmung der Souveränitätsrechte in Ansehung der Katholischen Kirche', d.h. der Rechte der Staatsgewalt über sie,A wurde durch Organisationsmanifest von 1806 der 'Geistliche Rat' als Staatsbehörde geschaffen und 1816 in 'Katholischer Kirchenrat' umbenannt. Es war zugleich Oberschulbehörde für die katholischen Volksschulen. Nach dem Kirchengesetz von 1924 war der Kirchenrat auf Antrag des Bischofs von Rottenburg durch Verfügung des Staatsministeriums aufzuheben; diese Aufhebung erfolgte durch Verfügung vom 21.3.1934.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Sitzungsprotokolle 1806-1911, Diarien 1806-1900, Direktorien 1811-1930 und sonstige Bände (Listen über Kirchenstellen, Besoldungszulagen, Prädikate, Prüfungen, Personal in Klöstern und Anstalten, Gehälter der ständigen Lehrer und Lehrerinnen) 1808-1924.
Vorbemerkung: Über die Akten des Katholischen Kirchenrats in Stuttgart lagen bis 1953 nur summarische Übergangsverzeichnisse vor. Zwei Teilbestände sind 1952/3 und 1955 von Theologiestudenten, die im Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu kirchlichen Archivpflegern geschult wurden, verzeichnet worden (E 211 I: Akten betr. Ordinariat und Priesterseminar in Rottenburg, E 211 II: Akten betr. Theologische Fakultät der Universität Tübingen). Der Beginn der teilweisen Verzeichnung des umfangreichen Bestandes wurde zum Anlass genommen, auch die Kanzleibücher des Katholischen Kirchenrats im einzelnen zu verzeichnen. Zu den Sitzungsprotokollen, Diarien und Direktorien wurden auch alle sonstigen Bände gestellt, wie Listen über Kirchenstellen, Besoldungszulagen, Prädikate der angestellten Geistlichen, Prüfungen, Personal in Klöstern und Anstalten u. dgl., die wegen ihrer äußeren Form als Bände ohnedies getrennt von den Akten aufgestellt sind. Die Verzeichnung erfolgte im Winter 1953/54 durch den Archivangestellten W. Böhm. Der vorliegende Bestand umfasst 429 Bände mit insgesamt 31,50 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 1956 Gez. Dr. E. Stemmler Die Bände Nr. 430-433 wurden 1977 vom Oberschulamt Stuttgart übergeben. Gez. Schmierer, 13.6.1977
Zur 'Besorgung und Wahrnehmung der Souveränitätsrechte in Ansehung der Katholischen Kirche', d.h. der Rechte der Staatsgewalt über sie,A wurde durch Organisationsmanifest von 1806 der 'Geistliche Rat' als Staatsbehörde geschaffen und 1816 in 'Katholischer Kirchenrat' umbenannt. Es war zugleich Oberschulbehörde für die katholischen Volksschulen. Nach dem Kirchengesetz von 1924 war der Kirchenrat auf Antrag des Bischofs von Rottenburg durch Verfügung des Staatsministeriums aufzuheben; diese Aufhebung erfolgte durch Verfügung vom 21.3.1934.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Sitzungsprotokolle 1806-1911, Diarien 1806-1900, Direktorien 1811-1930 und sonstige Bände (Listen über Kirchenstellen, Besoldungszulagen, Prädikate, Prüfungen, Personal in Klöstern und Anstalten, Gehälter der ständigen Lehrer und Lehrerinnen) 1808-1924.
Vorbemerkung: Über die Akten des Katholischen Kirchenrats in Stuttgart lagen bis 1953 nur summarische Übergangsverzeichnisse vor. Zwei Teilbestände sind 1952/3 und 1955 von Theologiestudenten, die im Hauptstaatsarchiv Stuttgart zu kirchlichen Archivpflegern geschult wurden, verzeichnet worden (E 211 I: Akten betr. Ordinariat und Priesterseminar in Rottenburg, E 211 II: Akten betr. Theologische Fakultät der Universität Tübingen). Der Beginn der teilweisen Verzeichnung des umfangreichen Bestandes wurde zum Anlass genommen, auch die Kanzleibücher des Katholischen Kirchenrats im einzelnen zu verzeichnen. Zu den Sitzungsprotokollen, Diarien und Direktorien wurden auch alle sonstigen Bände gestellt, wie Listen über Kirchenstellen, Besoldungszulagen, Prädikate der angestellten Geistlichen, Prüfungen, Personal in Klöstern und Anstalten u. dgl., die wegen ihrer äußeren Form als Bände ohnedies getrennt von den Akten aufgestellt sind. Die Verzeichnung erfolgte im Winter 1953/54 durch den Archivangestellten W. Böhm. Der vorliegende Bestand umfasst 429 Bände mit insgesamt 31,50 lfd. m. Ludwigsburg, Oktober 1956 Gez. Dr. E. Stemmler Die Bände Nr. 430-433 wurden 1977 vom Oberschulamt Stuttgart übergeben. Gez. Schmierer, 13.6.1977
433 Bände (39,0 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:40 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Archival tectonics)
- Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens/Kultministerium (Archival tectonics)
- Kirchenbehörden (Archival tectonics)
- Katholischer Kirchenrat: Kanzleibücher (Archival holding)