Heinrich [V. von Knöringen], Bischof zu Augsburg, beurkundet, dass er auf Bitten von Hans Adam [II.] voim Stain zu Eberstall für sich selbst und von Karl von Freyberg vom Eisenberg zu Unterraunau und Bero Freiherr von Rechberg von Hohenrechberg zu Osterberg anstelle ihres Bruders und Pflegesohnes Heinrich vom Stain zu Jettingen bewilligt hat, auf Schloss und Markt Jettingen mit allem Zubehör, die vom Aussteller und vom [Hoch]stift [Augsburg[ zu Lehen rühren, 10000 fl rh aufzubringen und um einen entsprechenden Zins zu verschreiben. Es wird aber ausdrücklich verboten, dieses Geld bei einem Juden aufzunehmen. Die bisher unversetzten Lehenstücke und Güter sollen sie zehn Jahre nach dem Ausstellungstag dieser Urkunde wieder ablösen.
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Heinrich [V. von Knöringen], Bischof zu Augsburg, beurkundet, dass er auf Bitten von Hans Adam [II.] voim Stain zu Eberstall für sich selbst und von Karl von Freyberg vom Eisenberg zu Unterraunau und Bero Freiherr von Rechberg von Hohenrechberg zu Osterberg anstelle ihres Bruders und Pflegesohnes Heinrich vom Stain zu Jettingen bewilligt hat, auf Schloss und Markt Jettingen mit allem Zubehör, die vom Aussteller und vom [Hoch]stift [Augsburg[ zu Lehen rühren, 10000 fl rh aufzubringen und um einen entsprechenden Zins zu verschreiben. Es wird aber ausdrücklich verboten, dieses Geld bei einem Juden aufzunehmen. Die bisher unversetzten Lehenstücke und Güter sollen sie zehn Jahre nach dem Ausstellungstag dieser Urkunde wieder ablösen.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1430
IV Nachtrag 20
D II 5
N[umer]o 77
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Jettingen
1603 März 7
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Dillingen an der Donau
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Zerbrochen und obere Siegelkapsel abgegangen.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Zerbrochen und obere Siegelkapsel abgegangen.
Freyberg, von; Karl, vom Eisenberg zu Unterraunau, Haldenwang und Neidlingen
Knöringen, von; Heinrich V., Fürstbischof von Augsburg [1598-1646]
Rechberg von Hohenrechberg; Bero, zu Osterberg und Wolfenstal (+1623)
Stain, vom; Hans Adam II., zu Eberstall (+ vor 1611)
Stain, vom; Heinrich, zu Jettingen und Eberstall
Augsburg A; Hochstift; Fürstbischöfe
Dillingen an der Donau DLG (Ausstellungsort)
Jettingen GZ; Herrschaft
Jettingen GZ; Herrschaft; Schloss
Juden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
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