Blome, Werner (Bestand)
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06.13 Nachlass
Archiv der Lippischen Landeskirche (Archivtektonik) >> Nachlässe, (Handakten)
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Nachlass Werner Blome
Der vorliegende Nachlass Werner Blomes wurde im Januar 2012 verzeichnet. Er enthält seine Handakten aus seiner Zeit als Präses der Lippischen Landessynode (1959-1971).
Daneben sind auch vereinzelt Teile aus dem Nachlass seines Vaters, Pastor Heinrich Blome enthalten, wie Postkarten und Fotographien.
Private Papiere stammen aus seiner Schulzeit (Schulhefte) und Studienzeit (thematische Mitschriften und Zusammenfassungen).
Der Vater Heinrich Blome wurde am 05.04.1871 in Oberwüsten als Sohn des dortigen Lehrers geboren. Er studierte von 1890 bis 1893 in Greifswald, Basel und Berlin und wurde 1897 in Lemgo, St. Johann ordiniert. Vom 04.10.1894 bis zum 05.02.1897 war er Pfarrgehilfe in Elbrixen, dann Hilfsprediger in St. Johann, Lemgo. Im Winter 1897 kam er als Pastor nach Elbrixen, wo er bis 1904 blieb. Und vom Juli 1907 bis zum 15.11.1914 Pastor in Talle. Ende 1914 kam er dann nach Barntrup. Heinrich Blome heiratete eine Tochter des Superintendenten Werner Theopold.
Werner Blome wurde am 29.09.1900 in Elbrinxen geboren und starb am 29.12.1987 in Extertal.
Von 1925 bis 1938 war er erst zur Hilfsleistung, dann als Pfarrvikar und schließlich seit dem 01.10.1925 als Pfarrer in Talle tätíg. Vom 01.11.1938 bis zu seinem Ruhestand am 01.10.1970 war er Pfarrer in Bösingfeld. Am 20.10.1938 war er auch Superintendent der Klasse Varenholz (1949 in Klasse Bösingfeld umbenannt).
Von 1959 bis 1971 war er Präses der Synode der Lippischen Landeskirche.
Seit dem 17.05.1932 war er mit Ruth Dedeke aus Herdorf (Rheinland) verheiratet.
Detmold, im Frühjahr 2013
Axel F. Wilke
Der vorliegende Nachlass Werner Blomes wurde im Januar 2012 verzeichnet. Er enthält seine Handakten aus seiner Zeit als Präses der Lippischen Landessynode (1959-1971).
Daneben sind auch vereinzelt Teile aus dem Nachlass seines Vaters, Pastor Heinrich Blome enthalten, wie Postkarten und Fotographien.
Private Papiere stammen aus seiner Schulzeit (Schulhefte) und Studienzeit (thematische Mitschriften und Zusammenfassungen).
Der Vater Heinrich Blome wurde am 05.04.1871 in Oberwüsten als Sohn des dortigen Lehrers geboren. Er studierte von 1890 bis 1893 in Greifswald, Basel und Berlin und wurde 1897 in Lemgo, St. Johann ordiniert. Vom 04.10.1894 bis zum 05.02.1897 war er Pfarrgehilfe in Elbrixen, dann Hilfsprediger in St. Johann, Lemgo. Im Winter 1897 kam er als Pastor nach Elbrixen, wo er bis 1904 blieb. Und vom Juli 1907 bis zum 15.11.1914 Pastor in Talle. Ende 1914 kam er dann nach Barntrup. Heinrich Blome heiratete eine Tochter des Superintendenten Werner Theopold.
Werner Blome wurde am 29.09.1900 in Elbrinxen geboren und starb am 29.12.1987 in Extertal.
Von 1925 bis 1938 war er erst zur Hilfsleistung, dann als Pfarrvikar und schließlich seit dem 01.10.1925 als Pfarrer in Talle tätíg. Vom 01.11.1938 bis zu seinem Ruhestand am 01.10.1970 war er Pfarrer in Bösingfeld. Am 20.10.1938 war er auch Superintendent der Klasse Varenholz (1949 in Klasse Bösingfeld umbenannt).
Von 1959 bis 1971 war er Präses der Synode der Lippischen Landeskirche.
Seit dem 17.05.1932 war er mit Ruth Dedeke aus Herdorf (Rheinland) verheiratet.
Detmold, im Frühjahr 2013
Axel F. Wilke
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ