24 Nr. 194
E 401 Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.12. N
1613-1651, 1750
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Almosenrechnungen der Kirche zu Netphen 1613-1624, 1627-1628, 1634-1644, 1648; Verzeichnisse der erb- und eigentümlichen Kirchengüter der Kirche zu Netphen (1620); Gesuch sämtlicher Einwohner des Kirchspiels Netphen um Beibehaltung des abgesetzten Pastorats (28.07.1626); Gesuch des Pastors Andreas Apelius zu Netphen um Verbesserung der Pfarrbesoldung (1651); Korrespondenzen zwischen Sayn-Wittgenstein und Nassau-Siegen wegen eines Streits zwischen den Jesuitenpatern zu Siegen und dem Inspektor und Pfarrer zu Laasphe (1627-1628); Verzeichnis der Kirchengüter zu Netphen (1629); Supplik des Pastors Gottfried Löchelin zu Netphen wegen der Reparatur der dortigen Pfarrscheune (15.06.1647); Klagen der Schultheißen, Schöffen, Geschworenen und Vorsteher des Amts und Kirchspiels Netphen über die Erhöhung der Pfarrgebühren (1649-1650); Verordnung der Gräfin Ernestina zu Nassau-Siegen wegen Bestrafung wegen der heimlichen Zusammenkünfte reformierter Untertanen im Amt Netphen (02.05.1650); Supplik sämtlicher katholischer Schöffen und Vorsteher sowie Untertanen des Amts Netphen wegen des Schutzes und der Handhabung der katholischen Religion und deren Religionsgebräuche (1650); Supplik der evangelischen Untertanen des Amts Netphen wegen freier Religionsausübung gemäß des Westfälischen Friedens (16./26.10.1650); Relation des Johann Irlen über das Kirchspiel Netphen sowie fürstliches Edikt und Klage der katholischen Untertanen dagegen (1651); Erklärung der Gräfin Ernestine zu Nassau-Siegen über die Zulassung und Annahme eines reformierten Ministers zu Netphen (27.05.1651); Gesuch der reformierten Untertanen des Kirchspiels Netphen um Einsetzung eines ständigen Pfarrers (02.06.1651); Gesuch der reformierten Untertanen des Kirchspiels Netphen um Extrahierung der Kirchen und Schulen (06.04.1650); Dimission des Pastors Gottfried Leichlin/Löchelin zu Netphen durch Fürstin Ernestina zu Nassau-Siegen (27.06.1651). Enthält auch: Bericht eines Herrn Vincke(l) zu Siegen an einen Geheimrat zu Siegen über das Pfarrhaus zu Netphen. Korrespondenten u.a.: Christoph Altgelt, Johannes Stöver, Johannes Dilphius, Jacob Schickardt, Antonius Jung, Ludwig Graf zu Sayn-Wittgenstein, Jost Hoffium (Laasphe), Pastor Gottfried Löchelin (Netphen), Bernhard Bernhart, Ernestina Gräfin zu Nassau-Siegen geborene Prinzessin von Ligne, Johann Franz Desideratus Graf zu Nassau-Siegen, Notar Johannes Krengel, Johann Schweitzer, Johann Irlen, Pastor Hermann Hoeppening (Irmgarteichen), Rat J. Becker (Siegen), Rat Johann Wittwach (Siegen), Vincke(l) (Siegen).
222 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.5. Weitere weltliche Territorien (E) (Tektonik)
- 1.5.5. Fürstentum Siegen (Tektonik)
- 1.5.5.1. Verwaltungsbehörden (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv (Tektonik)
- Fürstentum Siegen, Landesarchiv / Akten (Bestand)
- 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen (Gliederung)
- 22.12. N (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International