Herzog Friedrich von Württemberg bürgt für den Alchemisten und Kaufmann Nikolaus Wasserhuhn
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 55 Bü 4
A 55, Abt. II, Bü 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 55 Darlehen und Schulden
Darlehen und Schulden >> Akten
1591-1613
Enthält u.a.: Herzog Friedrich von Württemberg bürgt für Nicolaus Wasserhuhn, Bürger zu Basel, bei der Stadt Basel, die Wasserhuhn einen Kredit von 9 000 Kronen gewährte (1591). Nachfolgende Auseinandersetzung um die Rückzahlung dieses Darlehens durch Wasserhuhn; Gutachten von Lukas Osiander d. J., Jakob Egen und Panthaleon Keller zu alchemistischen Rezepten Wasserhuhns, mit denen er seine Schulden beim Herzog begleichen wollte; weitere von ihm genannte Geldquellen waren angeblich Bergwerke; Briefwechsel um Festnahme und Auslieferung Wasserhuhns, seine erneute Freilassung nach der Stellung seines Sohnes Nikolaus Wasserhuhn d. J. als Sicherheit; in diesem Kontext auch Briefwechsel mit Kardinal Andreas, Bischof von Konstanz; Erzherzog Albrecht von Österreich; König Heinrich IV. von Frankreich; Rat der Stadt Basel; Georg von und zu Menzingen; Rat der Stadt Gebweiler; Francois Briot; Johann von Salis; Ludwig Edelknecht; Herzog Johann Friedrich von Württemberg; Herzog Karl Emmanuel von Savoyen; Ulrich von Cronach
Altwürttembergische Kanzlei
1 Bü; 10 cm
Archivale
Zur Alchemie vgl. Best. A 47; Zu Wasserhuhn auch Altsignatur A 115 Frankreich, Alenconische Akten, Bü 3-5.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ