Der Ulmer Bürgermeister Heinrich Besserer verleiht als Vormund seines minderjährigen Vetters Konrad Besserer dem Ulmer Stadtschreiber Heinrich Neithardt in dem Dorf Baustetten ("Bustetten") [Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] die Hofstätten "ze Harde" [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] mit dem Brühl, der Wiesmahd im Ried und allen Zugehörungen zu Zinslehen. Ausgenommen sind nur die Holzmarken, wobei aber frühere Äcker, die inzwischen mit Gehölz überwachsen sind, gerodet werden dürfen. Lediglich der Grund und Boden der Holzmark, die die Einwohner von Laupheim ("Lophain") [Lkr. Biberach] zum Abholzen gekauft haben, soll zu dem Lehen gehören. Graf Konrad von Kirchberg [Oberkirchberg Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] als Lehnsherr dieser Güter stimmt der Verleihung zu. Von den Gütern stehen Konrad Besserer jährlich 7 Malter Getreide Biberacher Maß, zwei Drittel Roggen und ein Drittel Hafer, und 3 Pfund Heller zu, die ihm nach Biberach geliefert werden sollen. Auch hat Heinrich Neithardt den Zehnt von gerodeten Äckern an die Zehntberechtigten abzuliefern. Der Verleihung stimmt auch sein Vetter Ulrich Besserer ausdrücklich zu.