Seifensieder: Repertorium und Akten (Li-W)
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Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen
Best. 21: Bürgerliches, Zunftwesen >> Krämerzunft und Handelsstand
1672-1796
Enthält: Witwe Lindig; Witwe Lozzini (1792); Valentin Rieckert, Lichtermacher; Hans Georg Roth (1711); Arnold Schatz (1755, 1780, 1787); Michael Schatz, von Limburg (1796); Witwe Mathes Schmidt (1672(; Franz Karl Schmitt, von Volxheim bei Neu-Bamberg (1796); Schreffau (1790), Anselm Franziscus Schumann (1787); Laurentz Siegfried (1778); Oswald Siegfried (1778); Witwe Siegfried (1785); Toussaint (1785); Georg Wagner (1768); Christoph Wilhelm Wendeland, von Leipzig (1789). - Verordnungen aus Mannheim und Erfurt; Ordnung der Seifensieder: 1673; Statistische Erhebung der Seifensieder; Verordnung bezüglich des Verkaufs von Lichtern nach Gewicht vom 12.02.1783; Unschlittmeldeverordnung der Metzger (Vorratshaltung): 1783; Ausfuhrverbot von Unschlitt und Lichtern: 1785; Preisverordnung für Unschlitt: 1785; Preislisten: 1787; Liste der Mainzer Metzger mit Fettverkauf (Zentner): 1788; Verordnung bezüglich Hausierverbot mit Lichtern und Seifen vom 05.07.1788
Akten und Einzelstücke
Der Handelsstand wurde 1747 von der Krämerzunft getrennt. Zur Krämerzunft wurden auch die Seifensieder, Zuckerbäcker und Wachszieher gezählt.
Lindig, Witwe
Lozzini, ...
Rieckert, Valentin
Roth, Hans Georg
Schatz, Arnold
Schatz, Michael
Schmidt, Mathes
Schmitt, Franz Karl
Schreffau, ...
Schumann, Anselm Franziscus
Siegfried, ...
Siegfried, Laurentz
Siegfried, Oswald
Toussaint, ...
Wagner, Georg
Wendeland, Christoph Wilhelm
Erfurt
Leipzig
Limburg
Mannheim
Volxheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ