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Privilegien des Deutschen Ordens für die Stadt Christburg und deren Bürger.
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OBA I, Nr. 46 a-h. - OBrA, Nr. 32 II 1-8. - Schieblade LIII, Nr. 15 und 22/a. - Handfesten, Christburg
XX. HA, OBA Ordensbriefarchiv
Ordensbriefarchiv >> 02 Urkunden
1288 Apr. 7. - 1316 Juni 11.
Enthält: fol. 1r: Helwig von Goldbach, Komtur von Christburg, verschreibt dem Schulzen Bernhard 4 Hufen und das Gericht in Christburg. Christburg. 1288 April 7 (in den sebenden idus des monden aprilis).
fol 1r-1v: Meinhard von Querfurt, Landmeister in Preußen, verleiht den Bewohnern von Christburg das Magdeburger Recht nach dem Vorbild des Kulmer Landes, freie Überfahrt über den Drausensee und die Fischerei ebendort. Christburg 1290 November 20 (in den zwelften kalendis decembris).
fol 1v-2r: Siegfried von Rechberg, Komtur von Christburg, verleiht dem Christburger Bürger Friedrich 5 Hufen bei der Stadt. Christburg. 1291 Mai 25 (in der octaven kal. Junii)
fol. 2r-2v: Heinrich von Watterorde, Komtur von Christburg verleiht, der Stadt Christburg das Recht, ein Kaufhaus für Tuchhandel und Schuhbänke zu haben. Christburg 1298 Januar 3 (im achten tage senthe Joh. des apostelen und evangelisten)
- fol. 2v-3r: Luther von Braunschweig, Trappier und Komtur von Christburg, trifft Bestimmungen über die Fleisch-, Bort- und Schuhbänke und über die Badstube der Stadt Christburg, bestätigt die neuen Grundbesitzerwerbungen der Stadt und setzt die von diesen zu entrichtenden Leistungen fest. o.O. 1316 Juni 11 (in den 3 idus d. monden junii am tage Barnabe des heiligen apostels)
- fol. 3r-3v: Konrad Sack, Landmeister in Preußen, verleiht dem Schulzen Bernhard in Christburg zu den bisherigen 4 Hufen eine fünfte und den dritten Teil der Gerichtsfälle in der Stadt. Christburg. 1304 Dezember 16 (in den 17 kalenden des monden Januarii)
- fol 3v-4r: Luther von Braunschweig, Trappier und Komtur von Christburg, überlässt Nicolaus, Sohn des Christburger Schultzen, drei Hufen bei der Stadttzungen. [Christburg]. 1314 Juli 17 (in den 16 kalenden des monden Augusti)
- fol. 4r-4v: Heinrich von Watterorde, Komtur von Christburg, entscheidet einen Gebietsstreit zwischen dem Schulzen Bernhard und den Bürgern von Christburg. Christburg. 1298 Januar 25 (am tage der bekerung stente Pawels).
4 Blatt
Archivale
Vermerk auf kassiertem Umschlag: die blau durchstrichenen Stücke liegen bei den Handfesten auf Papier, 10.IV.[19]23 Sielmann [es handelt sich dabei um spätere Abschriften aller hier vorliegenden Stücke sowie einer Urkunde von 1354 Juni 7].
Preußisches Urkundenbuch I/2, Nr. 525, 567, 577, 685; II, Nr. 119, 153. - Joachim/Hubatsch, Regesta I/1, Nr. 73, 85, 87, 99, 100, 112, 128, 135.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.