Das Kirchenland zu Faulbach, das zu der Kirche gehört, das Junker Hans [von Hoenberg] als Patron (Kyrchengeyffter) zu verleihen hat. Im Feld nach Limburg (Lympurg) zu: 3 Sadel in der 'Lauff' neben dem Herrn von Königstein (Konnsteyn), 3 Sadel stoßen 'off den lauff' zwischen Junker Hans selbst, 3 Sadel 'an der Lymberger wegh', neben dem Herrn von Nassau (Nassaw), 1/2 Morgen 'off dym Keyssell' am 'Schalmeisters Gelen', 3 Sadel 'under dem hoen reynn' unter Junker Hans; 1 Morgen 'by der langen viden' auf Craufft Dam; 1 Morgen an dem 'Albaeber wegh', stößt darüber; im Feld nach Oberweyer (Wygher) zu: 1 Morgen 'by Nidervilher', 3 Sadel 'uff der hoen kuten', 1 Morgen 'nyder der strossen' auf Gerhart Wygher, 1 Morgen 'in den Greben', 1/2 Morgen 'an der Halßschlag', 1/2 Morgen 'an der Strossen', stößt gegen die Ulenstroß, 1/2 Morgen stößt wider Junker Hans Stack, 1 Sadel 'in den Kreben', im Feld 'nach Widenbornn' zu oder dem 'Ryßgarthen': 3 Sadel stößt wider die Kirche 'off dem garten', 1 Morgen 'by nossenn bame an dem weck von Diederich,' 3 Sadel stößt auf des Schulmeister Land; 1 Morgen 'uff der Kraiß weissen'. Hanns von Hoenberg (Honnberg) verleiht dieses Kirchenland zu Faulbach (Fulbach) auf 12 Jahre an Jackob von Faulbach (Fu~-)für 2 Malter Korn, dazu soll er jährlich 1/2 Morgen im Brachfeld misten, bei Verlust der Leihe.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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