Aufnahme als Vorstandsmitglied
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LLA 061/005
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Briefe an LLA/RGZM
1874-04-17
Inhalt/Beschreibung/Darin: "Potsdam, d. 17.ten Aprill 1874
Brauer Str. 5
Es gereicht mir zu meiner sehr großen Freude,
dass der hochverherte Vorstand des römisch-ger-
manischen Zentral-Museums zu Mainz, mir
die hohe Ehre [erzeigt], mich als [...]
Vorstands-Mitglied in seine Gesellschaft
aufzunehmen; ohne sich weder durch mein
vorgeschrittenes Alter, welches bedeutenden
Leistungen auf dem betroffenen Gebiete
nicht mehr in Aussicht stellt, noch [durch] den
Umstand davon hat abhalten lassen, dass
ich nach 58jähriger [...]zeit durch die [...]
des bisherigen [...] zu dem Berliner
Museum, die Direktion über die Abtheilung
für die [...] Althertümer heid-
nischer Vorzeit aufgegeben habe.
Mit aufrichtigstem Danke und dem Wunsche,
das mir unvergessliche Mainzer Museum noch oft
besuchen zu können, des hochverersten Vorstandes
ganz ergenster
Dr. L. Freiherr v. Lebedur
[besonders] Geh. Regierungs-Rath"
Brauer Str. 5
Es gereicht mir zu meiner sehr großen Freude,
dass der hochverherte Vorstand des römisch-ger-
manischen Zentral-Museums zu Mainz, mir
die hohe Ehre [erzeigt], mich als [...]
Vorstands-Mitglied in seine Gesellschaft
aufzunehmen; ohne sich weder durch mein
vorgeschrittenes Alter, welches bedeutenden
Leistungen auf dem betroffenen Gebiete
nicht mehr in Aussicht stellt, noch [durch] den
Umstand davon hat abhalten lassen, dass
ich nach 58jähriger [...]zeit durch die [...]
des bisherigen [...] zu dem Berliner
Museum, die Direktion über die Abtheilung
für die [...] Althertümer heid-
nischer Vorzeit aufgegeben habe.
Mit aufrichtigstem Danke und dem Wunsche,
das mir unvergessliche Mainzer Museum noch oft
besuchen zu können, des hochverersten Vorstandes
ganz ergenster
Dr. L. Freiherr v. Lebedur
[besonders] Geh. Regierungs-Rath"
2 Blatt
Papier
Brief
Deutsch
Potsdam - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ