1454, Februar 14 Der Stader Bürger Matthäus Dreyer erweitert die Ausstattung des von ihm gestifteten Altars zu Ehren Jesu, der Gottesmutter Maria, des Hl. Antonius und aller Heiligen im Nordteil der Kirche des St. Georgsklosters zu Stade durch Übertragung verschiedener Einkünfte. Namentlich einer Rente von sieben Mark aus einem Kapital von 100 Mark aus drei Buden bei dem Mühlenstrom in Stade ("aquas molendinares"), zu deutsch bei der Börne genannt ("by der borninghe"), gelegen zwischen dem Haus des verstorbenen Stader Ratsherrn Johann Guse und dem Haus des Stadtrats ("domum consulatus") sowie einer Rente von einer Mark aus einem Kapital von zwölf Mark aus dem Haus des Stifters mit zwei Buden in der Holzstraße zu Stade, gelegen zwischen den Häusern des Augustin Grymmeke und des Berthold Moller, die nach einer alten Rente von vier Mark des Ratsherrn Hilmar Pape steht. Zeugen sind Helmold Meyger, Pfarrer in Mittelnkirchen ("medio Lu"), und der Stader Bürger Johann Lamspring. Siegelankündigung des Ausstellers. "Anno a nativitate eiusdem Millesimo quadringentesimo quinquagesimo quarto indictione secunda die vero mensis Februarii decima quarta hora quasi vesperorum pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Nicolai divina providentia pape quinti anno septima". Ausf., Perg.; das angekündigte Siegel ab. Regest: Bohmbach, UB Georg Nr. 438