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Frowin von Hutten bekundet, dass er zur Aufbesserung (beßeruonge)
seiner anderen Lehen eine Urkunde von Friedrich [von Romrod], Abt von
Fulda, Dek...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1391-1400
1391 Januar 25
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist an tage yn iare als oben stet geschriben
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Frowin von Hutten bekundet, dass er zur Aufbesserung (beßeruonge) seiner anderen Lehen eine Urkunde von Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, Dekan Karl [von Bibra] und dem Konvent von Fulda über einen Hof in Salmünster erhalten hat. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1391 Januar 25: Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, bekundet, dass Konrad [von Hanau], Abt von Fulda, dem Frowin von Hutten einen Hof in der Stadt Salmünster für 210 Gulden und 100 Malter harten Roggens (korns) Salmünster Maßes [als Mannlehen] auf Wiederkauf verkauft hat, welchen Abt Konrad von seinem [?] verstorbenen Verwandten (fetern) Konrad von Hutten gekauft (gekoufft und gequitet) hatte. Des Weiteren wird bekundet, dass Frowin von Abt Konrad für 80 Gulden einen Acker, der bei dem Ziegelhaus (Cziegelhuse) vor Salmünster liegt und der an die Äcker stößt, die zum Amt [Salmünster] gehören und die ehemals der verstorbene Götz (Gocze) aus Herolz (Herolds) auf Wiederkauf innehatte, sowie eine Wiese, die hinter dem Baumgarten (Bamgarten) des Giso [von] Bibergau (Gyse Bybergeuws) liegt und die ehemals Eberhard Virnkorn und Johann Schmalz (Henne Smalcz) über ihre Ehefrauen (von irn wirten wegen) innehatten, wiedergekauft hat. Die genannten Güter werden Frowin von Abt und Konvent als Mannlehen vergeben. Siegelankündigung des Abtes Friedrich und des Konvents von Fulda. (... nach Cristi geburt driczenhundert iare in dem eyne und nunoczigisten iare an sent Pauwels tage als he bekart wart). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Frowin von Hutten]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 434, f. 70r-70v
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.