Revierverwaltung Schrozberg (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 129
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Öhringen >> Zentrale Verwaltungen nach der Mediatisierung
1819-1948
Inhalt und Bewertung
Die Revierverwaltung Schrozberg war von Anfang an in die zweistufige hohenlohe-oehringische Forstverwaltung integriert. Wie die übrigen Revierverwaltungen war sie der allgemeinen Forstverwaltung in Öhringen unterstellt, die in der zweiten Hälfte des 19. Jh. als Referat in die Domänenkanzlei eingegliedert wurde.
Gliederung: 1. Allgemeine Verwaltung; 2. Personalwesen; 3. Waldbeschreibungen; Grundeigentum und dessen Verwaltung; 4. Gebäude, Inventar; 5. Wirtschaftspläne; 6. Forsteinrichtungen, Kulturen; 7. Holzverkauf, Holznutzung, Forstnutzung; 8. Forstschutz, Forstpolizei, Forstgerichtsbarkeit; 9. Jagdwesen; 10. Fischerei; 11. Allgemeine Verwaltung in Schrozberg und Umgebung durch die Revierverwaltung.
1. Vorwort: Das Revier Schrozberg war von Anfang an in die zweistufige hohenlohe-oehringische Forstverwaltung integriert. Über den bis zu 10 Revierverwaltungen stand eine allgemeine Forstverwaltung, die in der zweiten Hälfte des 19. Jh. als Referat in die Domänenkanzlei Öhringen eingegliedert wurde. Die älteste Akte des Bestandes reicht zwar bis 1819 zurück, eine nennenswerte Überlieferung liegt aber erst ab 1850 vor. Die Überlieferung ist nicht vollständig erhalten. Einige meist ältere Akten weisen vorarchivische Signaturen (Lokaturen) auf, sie reichen von Fach 4 bis Fach 32 (unter Vorsignatur in den Titelaufnahmen angegeben). Wegen deren geringe Zahl konnte die ursprüngliche Ordnung nicht rekonstruiert werden, sondern erhielt der Bestand eine moderne Gliederung. Die Revierverwaltung erfolgte wie allgemein üblich in erster Linie durch den Revierförster, dem nur ein Gehilfe zur Seite gestellt war. Wie in anderen hohenlohe-oehringischen Revierverwaltungen beobachtbar, wurde er seit dem endenden 19. Jahrhundert in die Lokalverwaltung einbezogen worden (vgl. unter "11. Allgemeine Verwaltung in Schrozberg und Umgebung durch die Revierverwaltung"). Die Unterlagen des vorliegenden Bestandes wurden im Zusammenhang mit der Bearbeitung der noch unerschlossenen Akten des Archivs Öhringen nach 1806 seit dem Jahr 2000 durch den Unterzeichnenden erschlossen. 2005 wurde der Bestand formiert und die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Der Bestand erhielt die Bezeichnung "Oe 129 Revierverwaltung Schrozberg". Er umfasst 153 Büschel in 1,8 lfd. m. Die Laufzeit reicht von 1819 bis 1948. Neuenstein, im Februar 2006 Dr. Schiffer
2. Hinweis: Im vorliegenden Online-Findmittel fehlen einige Titelaufnahmen zu Archivalien aus dem 20. Jahrhundert, die derzeit noch nicht uneingeschränkt benutzbar sind. Im Hohenlohe-Zentralarchiv befindet sich ein vollständiges Findbuch, das auch die noch nicht frei zugänglichen Archiveinheiten erschließt. Neuenstein, im Oktober 2008 Dr. Schiffer
153 Bü (1,8 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ