Das königlich preußische Oberlandesgericht in Magdeburg belehnt den württembergischen Staatsminister Ulrich Lebrecht Graf von Mandelsloh nach dem Tod von dessen Bruder Curd Joachim August von Mandelsloh mit folgenden Gütern, die ehemals den von Meyendorf zugestanden worden waren: das Dorf oder die Dorfstätte Löbekühn, nicht weit vom Dorf Schermen, auch die vor Blumenthal liegende Wiese, Lorenzhorn genannt, 7 Wispel 8 Scheffel Roggen und Gersten, 32 1/2 Magdeburger Schilling und 3 Hühner jährliche Pacht und Zinsen aus 12 Höfen und 2 Viertel Land, und die Höfe auf der Dorfstätte und Feldmarkung zu Löbekühn, 5 Wispel und 4 Scheffel Roggen und Gersten 35 Schilling 5 Pfennige und 2 Heller Geldpacht aus 12 Hufen Land auf der Feldmarke zu Löbekühn, die zuvor den Voltersdorf gewesen, weiterhin 4 Wispel Roggen aus der Ratsmühle zu Burg, und jährlich auf Martini (11.11.) 2 Wispel und zwei weitere auf Walpurgis (01.05.), welche vorher den Langhausen gewesen
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Das königlich preußische Oberlandesgericht in Magdeburg belehnt den württembergischen Staatsminister Ulrich Lebrecht Graf von Mandelsloh nach dem Tod von dessen Bruder Curd Joachim August von Mandelsloh mit folgenden Gütern, die ehemals den von Meyendorf zugestanden worden waren: das Dorf oder die Dorfstätte Löbekühn, nicht weit vom Dorf Schermen, auch die vor Blumenthal liegende Wiese, Lorenzhorn genannt, 7 Wispel 8 Scheffel Roggen und Gersten, 32 1/2 Magdeburger Schilling und 3 Hühner jährliche Pacht und Zinsen aus 12 Höfen und 2 Viertel Land, und die Höfe auf der Dorfstätte und Feldmarkung zu Löbekühn, 5 Wispel und 4 Scheffel Roggen und Gersten 35 Schilling 5 Pfennige und 2 Heller Geldpacht aus 12 Hufen Land auf der Feldmarke zu Löbekühn, die zuvor den Voltersdorf gewesen, weiterhin 4 Wispel Roggen aus der Ratsmühle zu Burg, und jährlich auf Martini (11.11.) 2 Wispel und zwei weitere auf Walpurgis (01.05.), welche vorher den Langhausen gewesen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Nr. 51
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/44 Familienpapiere von Mandelsloh
Familienpapiere von Mandelsloh >> 1. Lehen- und andere Urkunden zu den norddeutschen Besitzungen der Mandelsloh
1819 März 30
36 x 43,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Magdeburg
Aussteller: königlich preußisches Oberlandesgericht in Magdeburg
Empfänger: Ulrich Lebrecht von Mandelsloh
Siegler: größeres Siegel des königlich preußischen Oberlandesgericht in Magdeburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an rotem Band anhängendes Siegel ab
Beglaubigungs- und Notarzeichen: zwei Unterschriften, eine unleserlich, die andere Grillo
Aussteller: königlich preußisches Oberlandesgericht in Magdeburg
Empfänger: Ulrich Lebrecht von Mandelsloh
Siegler: größeres Siegel des königlich preußischen Oberlandesgericht in Magdeburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: an rotem Band anhängendes Siegel ab
Beglaubigungs- und Notarzeichen: zwei Unterschriften, eine unleserlich, die andere Grillo
Langhausen; Familie
Mandelsloh, Cordt Joachim August
Meyendorf; Familie
Voltersdorf; Familie
Burg JL; Ratsmühle
Löbekühn-Burg JL; Dorf
Magdeburg MD
Magdeburg MD; Oberlandesgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:23 MEZ
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