Studentenproteste 1955 und Aktivitäten zur Freilassung inhaftierter Studenten und Mitarbeiter
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4.9. Nachlaß Gerhardt Katsch
Nachlaß Gerhardt Katsch >> 02. Berufliche Tätigkeit >> 02.01. Universität Greifswald, Institute in Karlsburg, Garz und Putbus >> 02.01.02. Studentenproteste 1955 und 500-Jahrfeier der Universität
1955-1959
Enthält v.a.: Gnadengesuche: stud. med. Horst Erdmann (1959), stud. med. Klaus Rintelen und Peter Klopf (1956), dabei: Korrespondenz mit Angehörigen, Strafvollzuganstalt. - Bericht der Schwedischen Nationalen Studentenvereinigung Stockholm: Die Greifswalder Vorfälle (Dez. 1955). - Korrespondenzen mit: Dr. Schmidt-Kessen (7. Juni 1957). - Korrespondenz und Aktenvermerke, Gnadengesuch und Aktivitäten zur Freilassung von Studenten und Mitarbeitern: stud. med. Gottwald Weber, stud. med. Fritz Bredner, stud. phys. Heinz Beck, stud. päd. Karl-Heinz Beerbohm, stud. med. dent. Gertrud Jaeger, stud. med. Eckehart Gewiss, stud. med. Günter Hempel, stud. med. Hans-Heinrich Richter, Dipl.-Physiker Jürgen Blanck, Dipl.-Chemiker Peter Walsmann, stud. med. Klaus Fähnrich, stud. med. Eva Brigitte Winde, stud. med. Ingeborg Richter, stud. med. Hans-Jürgen Meyer, stud. med. Sprengel, stud. med. Horst Gräf, stud. med. Armin Kühnert, stud. med. Rottraut Steffke, stud. med. Hans-Jürgen Beyer, stud. med. Annerose Kötzschke, Schwestern stud. med. Fridun und Waltraut Weber, stud. med. Christian Baumann. - Alfred Berndt: 500 Jahre Greifswalder Universität (Abschrift Rias-Sendung vom 3. Febr. 1956). - Beschluß der Regierung vom 10. März 1955 über ausschließliche Ausbildung von Ärzten für die KVP durch die Universität Greifswald (Abschrift Prof. Harig vom 5. Mai 1955). - Auszüge aus Texten: § 139 StGB "Nichtanzeige geglaubter Delikte", § 346 der Strafprozessordnung "Bedingte Strafaussetzung", § 6 der Verfassung "Rechte des Bürgers". - Darstellung der Verhaftungen von Klopf und Rintelen. - Aktennotizen: Besuch der Strafanstalt Bützow und Gespräch mit Direktor Ackermann (4. Apr. 1956), BBC-Radiosendung "für die Ostzone" mit Erinnerung an die Vorgänge am 30. März in Greifswald (29. März 1956). - Ansprache des Rektors bei der feierlichen Immatrikulation am 27. Sept. 1955. - Absage des Senats der Universität Kiel auf Einladung der 500-Jahrfeier wegen Vorfälle im Frühjahr 1955, Antwortschreiben Prof. Katsch mit Bitte um Rückgängigmachung des Senatsbeschlusses. - Protestschreiben des Vereinigten Studentenkorps Göteborg/Schweden (10. Juni 1955). - Berichte und Aktennotizen zu Vorkommnissen: Schwestern stud. med. Fridun und Waltraut Weber, stud. med. Christian Baumann, Prof. Wegner, Prof. Wels, Prof. Katsch (8 S.). - Stellungnahme der Studentenschaft der Theologischen Fakultät zu Vorfällen am 30. März. - Bedenken des Rektors Prof. Katsch an Staatssekretär Prof. Harig wegen Ausschließlichkeit der Immatrkulation von Militärärzten an der Greifswalder Medizinischen Fakultät (26. März 1955).
Enthält auch: Zeitungsausschnitte: Nicht das erste Mal (o. J.). - Greifswalder Studenten verurteilt (30. Sept. o. J.). - Neue Züricher Zeitung: Studentendemonstration an der Universität Greifswald, Protest gegen die Militarisierungspläne Pankows (4. Apr. 1955). - Neue Zürcher Zeitung: Der Studentenstreik in Greifswald (10. Juli 1955). - Berliner Zeitung: NATO-Militärakademie in Freiburg (22. Aug. 1956). - Norddeutsche Neueste Nachrichten: Die Sühnemaßnahmen wurden aufgehoben (9. Aug. 1956). - Frankfurter: Auskunft über Greifswald, Forderungen ausländischer Studenten (30. Juli 1955). - Streik der Medizin-Studenten in Greifswald, SED wollte die Fakultät geschlossen in die Volkspolizei überführen (9. - 11. Apr. 1955). - Zwei Todesurteile im KgU-Prozeß (o. J.). - Frankfurter Allgemeine: Tillich verteidigt seine Kampfgruppe, "Keine Agenten in der Zone" / Verschärfte Vorwürfe aus Berliner Parteikreisen (11. Juli 1955). - Beobachtung des Hochschulwesens der Zone, ein Beschluß der westdeutschen Rektorenkonferenz (o. J.). - Gelnhauser Tageblatt: Greifswald ist Militärakademie (29. Juli 1955). - Frankfurter Allgemeine: Greifswalder Studenten sollen vor Gericht, Wirkungen der Demonstration vom März / Niemand will Militärarzt werden (1. Juni 1955). - Zusatz-Abitur, Ostprüfung ungenügend (o. J.). - Gegen die Entfremdung, Entschließung der Studentenschaften (21. Febr. 1955). - Ostsee-Zeitung: Von der Universität (20. Mai 1955), Mehrere Personen aus unserer Stadt als Agenten entlarvt, Die Bevölkerung muß die Wachsamkeit verstärken (28. Mai 1955). - Der Spiegel: Studenten, Der Aufstand von Greifswald (20. Apr. 1955). - Colloquium, Zeitschrift der Freien Studenten Berlins: Weitere schwedische Initiative für Greifswald und Die Opfer von Greifswald sind nicht vergessen (1/1956), De Imminente Ruina Academiae Gryphiswaldensis (5/1956).
Enthält auch: Zeitungsausschnitte: Nicht das erste Mal (o. J.). - Greifswalder Studenten verurteilt (30. Sept. o. J.). - Neue Züricher Zeitung: Studentendemonstration an der Universität Greifswald, Protest gegen die Militarisierungspläne Pankows (4. Apr. 1955). - Neue Zürcher Zeitung: Der Studentenstreik in Greifswald (10. Juli 1955). - Berliner Zeitung: NATO-Militärakademie in Freiburg (22. Aug. 1956). - Norddeutsche Neueste Nachrichten: Die Sühnemaßnahmen wurden aufgehoben (9. Aug. 1956). - Frankfurter: Auskunft über Greifswald, Forderungen ausländischer Studenten (30. Juli 1955). - Streik der Medizin-Studenten in Greifswald, SED wollte die Fakultät geschlossen in die Volkspolizei überführen (9. - 11. Apr. 1955). - Zwei Todesurteile im KgU-Prozeß (o. J.). - Frankfurter Allgemeine: Tillich verteidigt seine Kampfgruppe, "Keine Agenten in der Zone" / Verschärfte Vorwürfe aus Berliner Parteikreisen (11. Juli 1955). - Beobachtung des Hochschulwesens der Zone, ein Beschluß der westdeutschen Rektorenkonferenz (o. J.). - Gelnhauser Tageblatt: Greifswald ist Militärakademie (29. Juli 1955). - Frankfurter Allgemeine: Greifswalder Studenten sollen vor Gericht, Wirkungen der Demonstration vom März / Niemand will Militärarzt werden (1. Juni 1955). - Zusatz-Abitur, Ostprüfung ungenügend (o. J.). - Gegen die Entfremdung, Entschließung der Studentenschaften (21. Febr. 1955). - Ostsee-Zeitung: Von der Universität (20. Mai 1955), Mehrere Personen aus unserer Stadt als Agenten entlarvt, Die Bevölkerung muß die Wachsamkeit verstärken (28. Mai 1955). - Der Spiegel: Studenten, Der Aufstand von Greifswald (20. Apr. 1955). - Colloquium, Zeitschrift der Freien Studenten Berlins: Weitere schwedische Initiative für Greifswald und Die Opfer von Greifswald sind nicht vergessen (1/1956), De Imminente Ruina Academiae Gryphiswaldensis (5/1956).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ
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- 02. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 02.01. Universität Greifswald, Institute in Karlsburg, Garz und Putbus (Gliederung)
- 02.01.02. Studentenproteste 1955 und 500-Jahrfeier der Universität (Gliederung)