Ein Brief von Ludwig Rellstab an einen verehrten alten Freund in Österreich
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Rellstab, HHI.AUT.2010.5012.2
HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
04.04.1858
an den verehrtesten alten Freund in Österreich.
[...] Ihre Angelegenheiten werde ich nicht nur besorgen, sondern sie ist besorgt, d.h. der betreffende Artikel unmittelbar nach Lesung Ihres Briefes geschrieben. Nur muß er mindestens zwei Tage warten, da wir zwei Tage lang keine Zeitung bringen. Allein ich verbürge mich daß er erscheinen soll [...] Ihre Mahnung an Fr. v. Treskow kann ich aber nicht bestellen, denn sie ist nicht hier sndern verweilt gegenwärtig in Gotha [...] Nahe bei Gotha befindet sich nun auch ein letzter Kebenshafen einer unsrer nächsten Freunde u. mir auch ein aechter Verwandter, Häring [d.i. der Schriftsteller Willibald Alexis]! Vor drei Wochen begleitete ich ihn auf die Anhaltische Eisenbahn [...] nach Arnstadt. [...] Was Sie mir von der Verzweifelung Ihrer Leihbibliothek sagen, ist mir äußerst angenehm. Denn erstlich erfahre ich durch Sie zunächst, daß mein Werk in Oestreich, bis jetzt, nicht verboten ist, zweitens hätte ich nicht gedacht daß man es schon [...] lesen würde [...] Ich könnte stolz auf das Buch werden, wegen zweier Briefe, die mir Raumer und Böckh (beide im besten Wohlw.) [...] geschrieben [...]
[...] Ihre Angelegenheiten werde ich nicht nur besorgen, sondern sie ist besorgt, d.h. der betreffende Artikel unmittelbar nach Lesung Ihres Briefes geschrieben. Nur muß er mindestens zwei Tage warten, da wir zwei Tage lang keine Zeitung bringen. Allein ich verbürge mich daß er erscheinen soll [...] Ihre Mahnung an Fr. v. Treskow kann ich aber nicht bestellen, denn sie ist nicht hier sndern verweilt gegenwärtig in Gotha [...] Nahe bei Gotha befindet sich nun auch ein letzter Kebenshafen einer unsrer nächsten Freunde u. mir auch ein aechter Verwandter, Häring [d.i. der Schriftsteller Willibald Alexis]! Vor drei Wochen begleitete ich ihn auf die Anhaltische Eisenbahn [...] nach Arnstadt. [...] Was Sie mir von der Verzweifelung Ihrer Leihbibliothek sagen, ist mir äußerst angenehm. Denn erstlich erfahre ich durch Sie zunächst, daß mein Werk in Oestreich, bis jetzt, nicht verboten ist, zweitens hätte ich nicht gedacht daß man es schon [...] lesen würde [...] Ich könnte stolz auf das Buch werden, wegen zweier Briefe, die mir Raumer und Böckh (beide im besten Wohlw.) [...] geschrieben [...]
1 S.
1 eigenhändiger Brief mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Unbekannt - Empfänger*in
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:58 MEZ