Stadtarchiv Kirchheim unter Teck (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/003
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Audiovisuelles Archiv >> Film- und Tondokumente aus den nichtstaatlichen Archiven
1964-9. Oktober 1987
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand kam im Frühjahr 2008 zur Digitalisierung der historischen Tondokumente in das AV-Archiv. Bei der Digitalisierung wurden Kopien des Bestandes des Stadtarchivs angefertigt. Die Originale und eine digitalisierte Kopie gingen im September 2008 zurück an das Stadtarchiv.
Inhalt und Bewertung
Die Sammlung von Tondokumenten aus Kirchheim unter Teck enthält Aufnahmen aus den Jahren 1964-1987, die nach nicht mehr nachzuvollziehenden Prinzipien ausgewählt und archiviert wurden. Es handelt sich einerseits um Live-Mitschnitte von stadtpolitisch bedeutsamen Ereignissen, andererseits um Aufnahmen von französischen und deutschen Radiosendungen: einer Reportage über Kirchheim anlässlich der Aufnahme der offiziellen Städtepartnerschaft mit Rambouillet (hierzu ist auch ein Mitschnitt der offiziellen Feierstunde in Kirchheim überliefert) und eine Diskussionsrunde mit Bürgern und Bürgerinnen aus Kirchheim, in der diese ihre Erinnerungen über Episoden der Stadtgeschichte zum Besten geben.
Die Live-Mitschnitte umfassen Reden der Oberbürgermeister Franz Kröning und Werner Hauser zu den unterschiedlichsten Anlässen: Ein Interview zu den stadtpolitischen Problemen nach dem 2. Weltkrieg, die Eröffnung der neuen Stadthalle, die Verleihung des Bundestverdienstkreuzes an Gerhard Maurer aus Kirchheim. Zu den etwas unübersichtlichen, da ungeschnitten aufbewahrten Dokumenten zählen die Mitschnitte der Tagung des Schwäbischen Heimatbundes in Kirchheim 1966 unter dem Thema "Das Gesicht der Stadt", der sämtliche dort gehaltene Vorträge enthält, und eine Aufnahme von der Begrüßung ehemaliger jüdischer Bürger/innen aus Kirchheim, die im Jahr 1987 zu einem Besuch in ihrer ehemaligen Heimatstadt geladen worden waren.
Die Qualität der Tonbänder ist recht unterschiedlich, gerade die Mitschnitte der längeren Veranstaltungen sind teilweise nur schwer zu verstehen.
Der Bestand kam im Frühjahr 2008 zur Digitalisierung der historischen Tondokumente in das AV-Archiv. Bei der Digitalisierung wurden Kopien des Bestandes des Stadtarchivs angefertigt. Die Originale und eine digitalisierte Kopie gingen im September 2008 zurück an das Stadtarchiv.
Inhalt und Bewertung
Die Sammlung von Tondokumenten aus Kirchheim unter Teck enthält Aufnahmen aus den Jahren 1964-1987, die nach nicht mehr nachzuvollziehenden Prinzipien ausgewählt und archiviert wurden. Es handelt sich einerseits um Live-Mitschnitte von stadtpolitisch bedeutsamen Ereignissen, andererseits um Aufnahmen von französischen und deutschen Radiosendungen: einer Reportage über Kirchheim anlässlich der Aufnahme der offiziellen Städtepartnerschaft mit Rambouillet (hierzu ist auch ein Mitschnitt der offiziellen Feierstunde in Kirchheim überliefert) und eine Diskussionsrunde mit Bürgern und Bürgerinnen aus Kirchheim, in der diese ihre Erinnerungen über Episoden der Stadtgeschichte zum Besten geben.
Die Live-Mitschnitte umfassen Reden der Oberbürgermeister Franz Kröning und Werner Hauser zu den unterschiedlichsten Anlässen: Ein Interview zu den stadtpolitischen Problemen nach dem 2. Weltkrieg, die Eröffnung der neuen Stadthalle, die Verleihung des Bundestverdienstkreuzes an Gerhard Maurer aus Kirchheim. Zu den etwas unübersichtlichen, da ungeschnitten aufbewahrten Dokumenten zählen die Mitschnitte der Tagung des Schwäbischen Heimatbundes in Kirchheim 1966 unter dem Thema "Das Gesicht der Stadt", der sämtliche dort gehaltene Vorträge enthält, und eine Aufnahme von der Begrüßung ehemaliger jüdischer Bürger/innen aus Kirchheim, die im Jahr 1987 zu einem Besuch in ihrer ehemaligen Heimatstadt geladen worden waren.
Die Qualität der Tonbänder ist recht unterschiedlich, gerade die Mitschnitte der längeren Veranstaltungen sind teilweise nur schwer zu verstehen.
11 Tondokumente
Bestand
Kirchheim unter Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ