Miscellanea
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4KG 055 Goch, 110
4KG 055 Goch
4KG 055 Goch >> Altes Archiv >> Reformierte Gemeinde (a/r) >> Az. 0 Kirchengemeinde und Verfassung
1605-1768
Enthält: 22.09.1605 Testament der Maria (nach dem Dorsual van Brouckenhaussen), Tochter von Jan Schmydtz und dessen Frau Jentgen, errichtet vor Mattheus Lurpus, Pastor der Pfarrkirche zu Mohnnen, sowie vor Hermann Geyser und Jacob van Eysserlohn, besonders zu Gunsten ihres Sohnes Adolf. Or. Pap. (Bl. 1-2). 11.03.1630 Die Erben des Johann Campman übertragen dem Richter zu Behuf von Clyve dem Jäger und dessen Frau Tryntgen Liffertz sowie beider Töchter Christine und Anna de Jäger die Gegenstände, die Anna Liffertz zufallen sollen. Interessantes Verzeichnis von Kleidern und Hausrat. Geschrieben vom Sekretär Gerhard Kluth. (Bl. 3-6). 25.03.1630 Protokoll über den Verkauf des Hausrates der Eheleute Joh. Campmans und Anna Liffertz usw. (Bl. 7-11). 08.11.1633 (Londeon Der in London wohnende "garentwynder" Lion de Jager, etwa 66 Jahre alt und Treintgen Lijffert, seine Frau, treffen eine finanzielle Abmachmung mit Nicolaus Abels, Kaufmann zu London, bezw. Hans Huibertus van Clarenbeeck, Kaufmann zu Harlem in Holland. Or. Pap., Schrift fast völlig verblasst. (Bl. 12-13). Briefe von Wolter Jhew an seinen Vater Petrus Jhew in Gennep. 25.05.1633 Kirchendiener und Älteste der reformierten Gemeinde zu Gennep stellen dem Wolter Jhew, Sohnd des kurfürstlichen Licentmeisters und Bürgermeisters zu Gennep, ein Führungszeugnis aus. (Bl. 21). 1649 Eingabe des Wolter Jhew an den Kurfürsten wegen des Todes seines Vaters, des vorgenannten Licentmeisters, mit der Bitte, ihm die Stelle zu übertragen (Bl. 23-24). 23.12.1649 Friedrich Wilhelm Markgraf zu Brandenburg überträgt auf Antrag von Peter Jehw dessen Sohn Walter Jehw (getauft 1617 Juni 17) das Amt des Licentmeisters und gibt ihm Weisung über die Art seines Dienstes. Abschrift (Bl. 25-26). 08.10.1649 Markgraf Friedrich Wilhelm von Brandenburg bestellt den Johann Krombholtz zum Richter in Kranenburg, solange der dortige Richter Henr. Ryff ausser Landes ist. Original mit Unterschrift des Markgrafen. (Bl. 27-28). 1651-1657 Vormundschaftsrechnung über die Kinder des Joh. Volmer, gelegt von den vom Gocher Magistrat gestellten Beauftragten und den natürlichen Vormündern der Kinder Bartram und Franz Wyntgens. (Bl. 29-50). 27.09.1660 Briefe aus Colberg in Hinterpommern an Walter Jehw, Lizentmeister zu Gennep und Schlüter zu Kranenburg. (Bl. 51-52). 03.10.1662 (Kölln an der Spree) Brief des Markgrafen von Brandenburg an die klev. Regierung wegen des Kranenburger Schlüters Joh. Henr. Frey bezw. dessen Nachfolgers Wolter Jehw. (Bl. 54). 1666 ff. Weitere Briefe und Akten betr. den Lizentmeister Wolter Jehw u.a. betr. dessen Gut in Bislich in der Bauernschaft Bergen, Bitters- oder Craßen-Gut genannt. (1672 mit Siegel des Jehw). 13.01.1720 (Goch) Heiratsvertrag zwischen Rombolt Bomboltz und Petronella Loeven. (Bl. 61-62). Anschliessend Streitsache des genannten Rombolt gegen den Fiskus. 1724 Betr. Schenkung des Peter Reinders an das ref. Konsistorium. (Bl. 69 f.) 1700 Rechnung des Jan Bruns für die an der Gocher Vollmühle geleistete Arbeit, (Bl. 71), sowie Akten über den Streit des Konsistoriums mit Jan Bruns vom Jahre 1722 Der Streit steht in Verbindung mit der Schenkung Reinders. Darüber handeln auch noch folgende Akten. 1761 Betr. das Haus des Adrian von Turenhaut (Eskisches Haus) am Mühlentor (Bl. 81ff.) und bezüglich Streitigkeiten (bis Bl. 97). 1761 Inventar über die Verlassenschaft des Gocher MühlenpächtersFeldtmann. (Bl. 99-116). o. D. (Ende des 18. Jh.) Ehestreitsache zwischen Peter ter Poorten zu Goch und Margareta an den Boom (Bl. 117 ff.)
Akten
restauriert, ungebunden (116 Bl.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ