Glashandel von Ausländern im Königreiche und Protestationen deshalb von Inländern; auch Glashandels Gesuche und Protestationen von Inländern.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 228 Bü 627
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 228 Oberrat: Handwerker
Oberrat: Handwerker >> 21 Glaser und Glasmacher
1811-1826
Johann Brugger et Compagnie, Glashändler in Neustadt im Badenschen - und den fernern Glashandel in Biberach.
Eberhard Emminger Glasermeister in Biberach und Genossen, Remigius Schmiedberger bitten den fremden Glashändler, die Niederlage und den Handel mit Glaswaren gänzlich zu verbieten. Nr. 1-3, 5, 7, 9, 10, 12, 17-18, 20, 22, 25.
Johann Balthasar von Schmidsfeld, Glasfabrikant in Eisenbach, Oberamts Wangen, bittet nach Maßgabe des allerhöchsten General Reskripts vom 31. Oktober 1808 sämtlichen Oberämtern in Oberschwaben aufzugeben mit der, darinnen gegen die Schwarzwälder und fremder Glashändler überhängt angedrohten Konfiskation, wirklich vorzufahren, falls sie sich beigehen lassen sollten, noch ferner mit Glaswaren zu Hausieren. Nr. 4, 6, 8, 11.
Die Obermeister der Glaserzunft in Esslingen bitten, zur Aufrichtung ihres Nahrungsstandes den fremden Glashändlern den Handel und die Niedelage mit Glaswaren untersagen zu lassen. Nr. 13, 14, 52.
Die Glashändler Mathias Thoma und Compagnie aus dem Badenschen Ort Bachheim, bitten, nach ferner ihre Niederlage und ihren Handel in der Stadt Regensburg fortlegen zu dürfen. Nr. 15, 16, 26, 27. Bernhard Nusser, bürgerlicher Glasermeister in Ehingen, bittet, dass dem Badenschen Glashändler Lehrmann von Neustadt die Niederlage und der Glashandel daselbst verboten werden möchte. Nr. 21, 24, 53
Lorenz Bekert, von Neustadt im Schwarzwald, welcher bereits als königlicher Untertan und Bürger in Biberach angenommen, und Glashandlungs Associe von dem dortigen bürgerlichen Glasermeister Gottlieb Rau ist, bittet, ihn bei dem Recht den Glashandel fortsetzen zu dürfen, gegen die Protestation des Glasermeisters Eberhard Emminger zu schützen. Nr. 23, 28.
Xaver Edelmann, Glaser in Rottenburg bittet, den Mitgliedern der Glashändler Compagnie aus dem Badenschen ihre bisher dahier gehabte Glas-Niederlage und Handel zu verbieten. Nr. 28, 29.
Der Glasermeister Rau, und Glashändler Bekert in Biberach bitten, an die benachbarten Oberämter Waldsee und Saulgau die Weisung ergehen zu lassen, dass sie ihre, Glas auf Erstellung dahin gebrachte, und künftig noch bringende Waren Vorräte daselbst ungehindert verkaufen dürfen. Nr. 30, 31.
Item Georg Keller, Bürger und Glasermeister in Saulgau, protestiert gegen das Rau und Bekersche Gesuch, in Specie betreffend Glaswaren Niederlage. Nr. 32, 33. Remigius Schmidberger Bürger und Glashändler (Merzler) in Biberach, bittet, mit dem Glasermeister Jakob Fischer desselben Orts, oder nach Auflösung dieser Handels Gesellschaft mit einem andern beliebigen Associe, den Glashandel, wie er ihn bisher mit dem Glasermeister Eberhard Emminger ausgeübt hat, fortführen und zu diesem Besuch das Warenlager in das neuerlich erkaufte Haus transferieren zu dürfen. Nr. 35.
Item Protestation des bürgerlichen Glaser-Handwerks in Biberach (mit Ausnahme eines einzigen Mitmeisters) desgleichen des Bürgers und Glashändlers Lorenz Bekert, daselbst in der Folge Glasmeister Jakob Fischer, der Jüngere, in Biberach dieser Protestation beigetreten (Nr. 36). Nr. 36, 37, 39-49.
Item diese Protestation hat sich gehoben, und dem Schmidberger wird die Erlaubnis zum Glashandel erteilt, den beiden Glashändlern Rau und Bekert im besonders Ausschließungsrecht in Ansehung des Glashandels nicht zugestanden. Nr. 50, 51.
Eberhard Emminger Glasermeister in Biberach und Genossen, Remigius Schmiedberger bitten den fremden Glashändler, die Niederlage und den Handel mit Glaswaren gänzlich zu verbieten. Nr. 1-3, 5, 7, 9, 10, 12, 17-18, 20, 22, 25.
Johann Balthasar von Schmidsfeld, Glasfabrikant in Eisenbach, Oberamts Wangen, bittet nach Maßgabe des allerhöchsten General Reskripts vom 31. Oktober 1808 sämtlichen Oberämtern in Oberschwaben aufzugeben mit der, darinnen gegen die Schwarzwälder und fremder Glashändler überhängt angedrohten Konfiskation, wirklich vorzufahren, falls sie sich beigehen lassen sollten, noch ferner mit Glaswaren zu Hausieren. Nr. 4, 6, 8, 11.
Die Obermeister der Glaserzunft in Esslingen bitten, zur Aufrichtung ihres Nahrungsstandes den fremden Glashändlern den Handel und die Niedelage mit Glaswaren untersagen zu lassen. Nr. 13, 14, 52.
Die Glashändler Mathias Thoma und Compagnie aus dem Badenschen Ort Bachheim, bitten, nach ferner ihre Niederlage und ihren Handel in der Stadt Regensburg fortlegen zu dürfen. Nr. 15, 16, 26, 27. Bernhard Nusser, bürgerlicher Glasermeister in Ehingen, bittet, dass dem Badenschen Glashändler Lehrmann von Neustadt die Niederlage und der Glashandel daselbst verboten werden möchte. Nr. 21, 24, 53
Lorenz Bekert, von Neustadt im Schwarzwald, welcher bereits als königlicher Untertan und Bürger in Biberach angenommen, und Glashandlungs Associe von dem dortigen bürgerlichen Glasermeister Gottlieb Rau ist, bittet, ihn bei dem Recht den Glashandel fortsetzen zu dürfen, gegen die Protestation des Glasermeisters Eberhard Emminger zu schützen. Nr. 23, 28.
Xaver Edelmann, Glaser in Rottenburg bittet, den Mitgliedern der Glashändler Compagnie aus dem Badenschen ihre bisher dahier gehabte Glas-Niederlage und Handel zu verbieten. Nr. 28, 29.
Der Glasermeister Rau, und Glashändler Bekert in Biberach bitten, an die benachbarten Oberämter Waldsee und Saulgau die Weisung ergehen zu lassen, dass sie ihre, Glas auf Erstellung dahin gebrachte, und künftig noch bringende Waren Vorräte daselbst ungehindert verkaufen dürfen. Nr. 30, 31.
Item Georg Keller, Bürger und Glasermeister in Saulgau, protestiert gegen das Rau und Bekersche Gesuch, in Specie betreffend Glaswaren Niederlage. Nr. 32, 33. Remigius Schmidberger Bürger und Glashändler (Merzler) in Biberach, bittet, mit dem Glasermeister Jakob Fischer desselben Orts, oder nach Auflösung dieser Handels Gesellschaft mit einem andern beliebigen Associe, den Glashandel, wie er ihn bisher mit dem Glasermeister Eberhard Emminger ausgeübt hat, fortführen und zu diesem Besuch das Warenlager in das neuerlich erkaufte Haus transferieren zu dürfen. Nr. 35.
Item Protestation des bürgerlichen Glaser-Handwerks in Biberach (mit Ausnahme eines einzigen Mitmeisters) desgleichen des Bürgers und Glashändlers Lorenz Bekert, daselbst in der Folge Glasmeister Jakob Fischer, der Jüngere, in Biberach dieser Protestation beigetreten (Nr. 36). Nr. 36, 37, 39-49.
Item diese Protestation hat sich gehoben, und dem Schmidberger wird die Erlaubnis zum Glashandel erteilt, den beiden Glashändlern Rau und Bekert im besonders Ausschließungsrecht in Ansehung des Glashandels nicht zugestanden. Nr. 50, 51.
Nr. 1-53, Nr. 19 und 38 fehlen
Archivale
Balthasar, Johann
Bekert, Lorenz
Brugger, Johann
Emminger, Eberhard; Glasermeister
Fischer, Jakob
Keller, Georg
Lehrmann; Glashändler
Nusser, Bernhard
Rau, Gottlieb
Schmiedberger, Remigius
Thoma, Matthias
Bachheim : Löffingen FR
Bad Saulgau SIG; Oberamt
Bad Waldsee RV; Oberamt
Biberach an der Riß BC
Ehingen (Donau) UL
Eisenbach : Rohrdorf, Isny im Allgäu RV
Esslingen am Neckar ES
Neustadt im Schwarzwald : Titisee-Neustadt FR
Schmidsfelden : Winterstetten, Leutkirch im Allgäu RV
Wangen im Allgäu RV; Oberamt
Glashandel
Glashändler
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- Oberrat: Handwerker (Archival holding)
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