Schiffenberg: Grafen Wilhelm und Otto v. Gleiberg bestätigen und erweitern die Stiftung des Klosters Schiffenberg
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331/8
A 3 Schiffenberg, 1162-08-fehlt
A 3 Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 18 Orte, Buchstabe S >> 18.7 Schiffenberg
1162 August fehlt
Schiffenberg, Augustinerstift
Italienisches Pergament; Siegel der Aussteller: 1.) Wilhelm, stark beschädigt; 2.) Otto, Randverlust
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: anno domini mo.centesimo lx.mo. secundo, mense augusto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schiffenberg: Wilhelm und Otto, Grafen von Gleiberg, bestätigen die Stiftung des Klosters Schiffenberg durch die Gräfin Clementia, ihrer lieben Verwandten und Gräfin von Gleiberg, und fügen das Patronatsrecht zu Steinbach, Watzenborn, Erlebach, Garbenteich, Cothen und Vronebach hinzu. Ferner setzten sie die von den Einwohnern für die Seelsorge zu entrichtenden jährlichen Abgaben fest.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: u. a. Comitatum Wilhelmi et Ottonis, 1162, N. 5; WA 578
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fridericus et Syfridus comes de Cleberg, Bertoldus comes de Nydehe, Heinricus nobilis de Hanogya, Reynhardus nobilis des Isenburg. Ministerialen: Vortwinus, Helbricus, Arnoldus rufus, Mengotus, Conradus pincerna u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wyss, Hess. Urkundenbuch, Urkundenbuch der Deutschordens Ballei Hessen, Bd. 3, S. 318, Nr. 1342; Scriba, Regesten, S. 23, Teil 2, Nr. 289; Goerz, Mittelrh. Reg. 2, S. 60, Nr. 209
Vermerke (Urkunde): Literatur: Zum Siegel Wilhelms: E. Kittel, Siegel, 1970, S. 252, Abb. 159
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Schiffenberg: Wilhelm und Otto, Grafen von Gleiberg, bestätigen die Stiftung des Klosters Schiffenberg durch die Gräfin Clementia, ihrer lieben Verwandten und Gräfin von Gleiberg, und fügen das Patronatsrecht zu Steinbach, Watzenborn, Erlebach, Garbenteich, Cothen und Vronebach hinzu. Ferner setzten sie die von den Einwohnern für die Seelsorge zu entrichtenden jährlichen Abgaben fest.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: u. a. Comitatum Wilhelmi et Ottonis, 1162, N. 5; WA 578
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Fridericus et Syfridus comes de Cleberg, Bertoldus comes de Nydehe, Heinricus nobilis de Hanogya, Reynhardus nobilis des Isenburg. Ministerialen: Vortwinus, Helbricus, Arnoldus rufus, Mengotus, Conradus pincerna u. a.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Wyss, Hess. Urkundenbuch, Urkundenbuch der Deutschordens Ballei Hessen, Bd. 3, S. 318, Nr. 1342; Scriba, Regesten, S. 23, Teil 2, Nr. 289; Goerz, Mittelrh. Reg. 2, S. 60, Nr. 209
Vermerke (Urkunde): Literatur: Zum Siegel Wilhelms: E. Kittel, Siegel, 1970, S. 252, Abb. 159
Lt. Arthur Wyss, a..a.O., 'Fälschung'. 'Aus dem vorgeblichen org. in Darmstadt. Italienisches pergament. Schöne, regelmässige schrift des 13. jahrh. Von den siegeln ist das des grafen Otto nur hier erhalten.'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ