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2/1b [fol. 107']: 1543 Dezember 22 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. 1b
Enthält: 1.) Verschiebung der Anhörung des Rechenschaftsberichtes des Dr. Vollandius auf Freitag und Samstag. [UAT 2/1b, Bl. 107']; 2.) Anfrage der Tutoren der Kinder des Paulus Phrygio über den Verkauf von dessen Bibliothek: Bewilligung zu gewissen Bedingungen, aber Zuständigkeit des Senats. [UAT 2/1b, Bl. 107']; 3.) Betr. Bürge für den weggehenden Studenten und den Verbleib von dessen Habe: Aufschub, ebenso wie der Sache der Dres. Wolfgang (?) und Volmar. [UAT 2/1b, Bl. 107']; 4.) Vormundschaftsbericht der Mag. Benignus (Anm. 1), Illyricus (Anm. 2) sowie der Vormünder der Kinder des Dr. Johann Küng (?) durch die Dres. Gebhard [Brastberger] und Michael Rucker: Approbation. Supplik des Mag. Henricus Wickenshriter (Anm. 3), eines Schwiegersohnes der Küng, um einen Teil des Erbes seiner Ehefrau sowie andere für die Tutoren strittige Fälle: Vornahme der Teilung zugunsten des Wickenshriter und danach erneuter Bericht durch die Tutoren. [UAT 2/1b, Bl. 108]; 5.) Bitte des Mag. Conrad Schott um Erlangung der Doktorwürden: Schenkung von 60 fl bei genügender Bürgschaft und Hypothek. [UAT 2/1b, Bl. 108]; Anm. 1: MUT 104, 26a. Anm. 2: MUT 110, 10. Anm. 3: MUT 105, 51.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.