Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen belehnt Joachim Loth von Schönberg mit dem halben Dorf Gelenau im Amt Augustusburg, dem Kirchlehn und dazu gehörenden Zinsen und Rechten und einigen Jagdrechten (Hasen- und Fuchsjagd). Ausgenommen werden Jagdrechte für anderes Wild, Dienste für die Amtsmühle in Zschopau und die Bergwerke, die dem Amt Schellenberg vorbehalten sind. Ursprünglich war mit dem Besitz Cornelius von Rüxleben belehnt, der ihn an Heinrich Joachim von Schönberg verkauft hat. Wegen Schulden ging er an Wolf von Breitenbach, den Kurfürsten, Rudolph von Vitzthum zu Apolda, Friedrich Metzsch, wurde schließlich von Hanns Georg von Schönberg erworben und fällt nun an seinen Sohn Joachim Loth von Schönberg. Mitbelehnt werden Heinrich Joachim, Georg Friedrich zu Mittelfrohna, Caspar Dietrich, Georg Rudolph, Hans Utz, Hans Christoph und Adam Heinrich (alle von Schönberg) zu Maxen.

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Sächsisches Staatsarchiv
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