Der Hof zu Oberrode [Hof auf der Gemarkung Sorga, Stadt Bad Hersfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] auf der Solz und die Hofwiese, genannt die Weierau,...
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Urk. 14, 8066
A I u, Limberger sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Li >> Limberger
1730 Oktober 03
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Hof zu Oberrode [Hof auf der Gemarkung Sorga, Stadt Bad Hersfeld, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] auf der Solz und die Hofwiese, genannt die Weierau, wovon die eine Hälfte ehemals vom Kloster Hersfeld an Philipp von Köln (Coln), Hermann Heßberg und Margarethe Heßberg, Witwe des Hans Heßberg, und deren Erben als Erblehen verliehen war, von denen sie an die von der genannten Margarethe und Kaspar Baddenhausen gezeugten Erben zu Marburg und Hersfeld gekommen war. Diese haben sie später mit Zustimmung des Lehnsherrn an den hessischen Rat und Präsidenten Wienand von Polhelm veräußert, der bereits mit der anderen Hälfte des Hofes, die ehemals hessisches Mannlehen gewesen ist, dann aber (per donationem) zu der rotenburgischen Herrschaft gelangte, belehnt war. Diese hersfeldische Hälfte war nach dem Tod Wienands und des Leutnants von Polhelm heimgefallen und wurde dem 1696 belehnten Johann Limberger als Erblehen verliehen, nachdem er auch die hessische Hälfte von den Erben des verstorbenen Präsidenten von Polhelms erblich erworben und dem Landgrafen als Erblehen aufgetragen hatte. Dafür ist ein Laudemium von 460 Gulden in die Rentkammer und ein jährlicher Zins von drei Vierteln partim in die Fruchtschreiberei zu Hersfeld zu bezahlen. Des Weiteren gehören noch weitere, ehemals dem Lehen entfremdete und 1697 wieder erworbene, Lehnstücke dazu: drei Wiesen, der Erlach, der halbe Mond und die Sauerwiese, sowie das Fischwasser genannt die Solz. [Zur Hälfte ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Belehnte/r: Arnold Limberger, Amtsschultheiß zu Petersberg, sein Bruder Johann Wilhelm und ihre Schwester Marie Amelie Kersting
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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