Michael Vogt zu Sinningen stiftet für sich und seine verstorbene Ehefrau Catharina Schmalvogel, für seine und ihre Eltern und Vorfahren einen Jahrtag in der Pfarrkirche zu Kirchberg um 400 fl, welche nach seinem Tod aus seiner Mühle zu Sinningen dem Pfarrer zu Kirchberg ausgehändigt werden sollen. Dieser hat sie gegen 20 fl Zins jährlich anzulegen. Sollte der Zinsfuß auf 4 oder 4 1/2 % fallen, so soll das Kapital anderweitig angelegt werden. Siegler: Abt Martin von Rot. Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erhalten.
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Michael Vogt zu Sinningen stiftet für sich und seine verstorbene Ehefrau Catharina Schmalvogel, für seine und ihre Eltern und Vorfahren einen Jahrtag in der Pfarrkirche zu Kirchberg um 400 fl, welche nach seinem Tod aus seiner Mühle zu Sinningen dem Pfarrer zu Kirchberg ausgehändigt werden sollen. Dieser hat sie gegen 20 fl Zins jährlich anzulegen. Sollte der Zinsfuß auf 4 oder 4 1/2 % fallen, so soll das Kapital anderweitig angelegt werden. Siegler: Abt Martin von Rot. Orig. Perg., 1 S. in Holzkapsel anh., gut erhalten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 739
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VII. Pfarreisachen des Klosters >> 3. Jahrtagsstiftungen
1686 September 27
Urkunden
Kirchberg an der Iller BC; Kirche
Sinningen : Kirchberg an der Iller BC; Mühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
Hierarchie
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- VII. Pfarreisachen des Klosters (Gliederung)
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