Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses, 59
Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
1666 April 16
Regest: Bernhard von Wiedenbrück, Lizentiat der Rechte, kaiserlicher Hofpfalzgraf, Fürstl. Münster, geheimer Hofrat und weltl. Hofrichter, bekundet, daß auf Anruf der Kläger Mauritz Gerdes und Hausfrau der Beklagte Johan Isfordinck, aufgrund einer Forderung eines zu Sendenhorst belegenen, mit Hypothek belasteten Garten herauszugeben habe. Dies soll aufgrund des Inhalts der Urkunde Mandatum ad Immittendum an Ludolf Estinghausen und Johan Caspar Bisping, Lizentiaten, auch Richter und Gografen in und außerhalb Sendenhorsts v. 16. Dezember 1635 geschehen. Siegel: Hofgericht, Reststück (Siegelbildmitte), an Unterschrift: Johan Hoffschlagh, Hofgerichtsnotar. Auf der Rückseite: „Judiciale documentum adjudicationis in behuf Mauritzen Gerdes und dessen Hausfrau, Kläger, wider Johan Isfordingh, Beklagter".
Pergament
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland