Stiftung Rensing, hier Sammlung von Denkschriften, Gutachten und Akten über Pfründenvergabe, Amtskompetenzen und Wahlen im Erzbistum (Collectanea manuscripta canonica tom. pulchra circa clerum vicarios in pontif[icem] spiritual[em] & officialem electorem & cap[itu]lum eorumque of[fi]cia Coloniae) (in Pergament gebundenes Buch)
Show full title
AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.4.4. Handakten und private Unterlagen einzelner Familienmitglieder der Familie Rensing
ca. 1545-1664
Enthält: - Inschrift im Innendeckel, daß Johann Christopherus Joseph Ren- sing das vorliegende Buch 1714 aus der Erbschaft seiner Eltern erhalten hat- Littera von Papst Julius III. an Erzbischof Adolf III. von Schauen- burg mit inserierter Littera an die Stadt Köln über Aufhebung der Exkommunikation der Stadt im Streit um kirchliche Güter und Renten in der Stadt, 14. März 1551 - Denkschrift über die Würde des Erzbischofs von Köln als lega- tus natus de latere, Fragment o.J. (17.Jh)- Denkschrift von Matthias Hoon aus Neuss, Dr. der Theologie und Dekan der Theologischen Fakultät [in Köln] über die Diszi- plinargewalt der Äbte des Benediktinerordens, 1636- Denkschrift über Anwartschaften auf die 1651 frei gewordene Diakonspräbende im Domkapitel, o.J.- Littera von Papst Clemens VIII. über die Inkorporation der Kir- che von Kalkum in das Stift St. Suitbert in Kaiserswerth (notariell beglaubigte Kopie), 18. Juni 1604 - Klagen des Klerus gegen zwangsweise Besteuerung durch den Herzog von Jülich-Kleve-Berg: mehrere Denkschriften, o.J. (17.Jh.)- Denkschrift über das Recht der ersten Bitte, o.J.- Streit zwischen dem Propst von St.Gereon, Egon von Fürsten- berg, und Dekan und Kapitel des Stiftes über Pfründen, Schrift- wechsel zwischen Dekan und Kapitel von St. Gereon und dem Erzbischof von Köln, ca. 1617- Gutachten über die nach dem Tode von Michael Borman 1662 aufgrund des Rechtes der ersten Bitte erfolgte Neubesetzung eines Kanonikats und einer Präbende des Kollegiatstiftes Thorn durch Johann Jakob Warcolior, 1664 - Gutachten über die Möglichkeit, Erzherzog Leopold von Öster- reich zur Würde eines Subdiakons des Kölner Domkapitels zu be- fördern, o.J. (vor 1623)- Gutachten über die Wahl des Deutschmeisters zum Bischof von Lüttich durch die Minderheit des Kapitels nach erfolgter Wahl von [Maximilian Heinrich] zum Bischof von Lüttich durch die Mehrheit des Kapitels [1649]- Gutachten zum Postulationsrecht, o.J.- Denkschrift von Vincenz Solidos Ancel, patriota nobilis Lotha- ringus, über die Nachfolge von Maximilian Heinrich als Koadju- tor, im Auftrag von Franz von Lothringen, Bischof von Verdun und Dekan des Domkapitels, mit Widmungsschreiben an Papst Urban VIII. und das Kardinalskollegium, 8. April 1644 - Protokoll über Verhandlungen zwischen Erzbischof Ferdinand und der Mehrheit des Domkapitels über Fragen der Besetzung des Kapitels und der Nachfolge im Erzstift (erstes Fragment), 18. und 20. Dezember 1644- Gutachten zur Koadjutorfrage von Andreas Gall, Petrus von Bul- deren, Gabriel de Bruyn, 9. November 1640 - Jurisdiktion der Archidiakone: Drei Gutachten, o.J., dabei auch Übersicht über Gerichtsverfahren vor dem Kölner Offizialatsge- richt gegen Untertanen des Herzogs von Jülich-Kleve-Berg, [15]74-1612- Bemerkungen über eine Druckschrift vom 26. Oktober 1645 über Amt und Kompetenz des Generalvikars in Köln- Auseinandersetzungen (querela) zwischen Prälaten und Kapitula- ren der Kölner Kirche im Zusammenhang mit der Nachfolge von Maximilian Heinrich, mehrere Stellungnahmen, darunter replica ad responsionem rev. domini episcopi Joppensis, Denkschrift von Philipp Mockel, 1649 (vor 1650) - Gutachten über das Besetzungsrecht in den päpstlichen Monaten bei frei gewordenen Pfründen in Maria ad Gradus in Köln, o.J. (17.Jh)- Protokoll über Verhandlungen zwischen Erzbischof Ferdinand und der Mehrheit des Domkapitels über Fragen der Besetzung des Kapitels und der Nachfolge im Erzstift (weiteres Fragment) [18. und 20. Dezember 1644]- Drei Gutachten von Joannes Wynandt, Lic. jur. aus Lüttich, über die nach dem Tod von Johann Hermann zwischen Wilhelm van Hoff und Engelbert Hecking strittige Wahl zum Scholaster des Kapitels in Xanten, 1643/44- Verleihung von Anwartschaften auf Kirchenpfründen, zwei Mu- sterverleihungen, nämlich Verleihung durch Erzbischof Adolf III. von Schauenburg der ersten frei werdenden Präbende in Lüttich an Georg Graf von Wittgenstein, 20. März 1546, und Verleihung durch Margaretha von Benrath, Äbtissin von Thorn, der ersten frei werdenden Präbende oder des ersten frei werdenden Kanoni- kates für Ludwig von Sayn, Graf zu Wittgenstein, 28. Februar 1551
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
09.01.2026, 11:43 AM CET