Niedersächsisches Landesamt für Bezüge und Versorgung (Bestand)
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NLA AU, Rep. 97
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.2 Finanzen / Kataster
1744-2007
Bestandsgeschichte: VORWORT
Am 1. Januar 1998 wurde das Niedersächsische Landesamt für Bezüge und Versorgung (NLBV) als zentraler öffentlicher Dienstleister für den Geschäftsbereich des Finanzministeriums errichtet worden. Das NLBV veranlaßt die Überweisung der Bezüge an die Beschäftigten des Landes Niedersachsen sowie an die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. In seiner Funktion als Familienkasse gewährt es zugleich das Kindergeld. Es ist außerdem zuständig für die Gewährung von Beihilfen und Heilfürsorge, für Umzugskosten und Trennungsgeld sowie für Wiedergutmachungszahlungen an NS-Verfolgte und deren Hinterbliebene. Mit der Gründung des NLBV wurden die Aufgaben aus 28 niedersächsischen Bezügestellen auf die Standorte Aurich, Braunschweig, Hannover und Lüneburg konzentriert.
Da das NLBV an seinem Standort in Aurich im ehemaligen Schloß der Stadt untergebracht ist, finden sich in den Beständen der Behörden auch Unterlagen zu Restaurierungs- und Bauerhaltungsmaßnahmen, darunter auch einige Aktenbände zur Restaurierung der Grafen- und Fürstenbilder.
Aurich im November 2008
Dr. Michael
Bestandsgeschichte: Hermann
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Am 1. Januar 1998 wurde das Niedersächsische Landesamt für Bezüge und Versorgung (NLBV) als zentraler öffentlicher Dienstleister für den Geschäftsbereich des Finanzministeriums errichtet worden. Das NLBV veranlaßt die Überweisung der Bezüge an die Beschäftigten des Landes Niedersachsen sowie an die Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. In seiner Funktion als Familienkasse gewährt es zugleich das Kindergeld. Es ist außerdem zuständig für die Gewährung von Beihilfen und Heilfürsorge, für Umzugskosten und Trennungsgeld sowie für Wiedergutmachungszahlungen an NS-Verfolgte und deren Hinterbliebene. Mit der Gründung des NLBV wurden die Aufgaben aus 28 niedersächsischen Bezügestellen auf die Standorte Aurich, Braunschweig, Hannover und Lüneburg konzentriert.
Da das NLBV an seinem Standort in Aurich im ehemaligen Schloß der Stadt untergebracht ist, finden sich in den Beständen der Behörden auch Unterlagen zu Restaurierungs- und Bauerhaltungsmaßnahmen, darunter auch einige Aktenbände zur Restaurierung der Grafen- und Fürstenbilder.
Aurich im November 2008
Dr. Michael
Bestandsgeschichte: Hermann
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ