Erzherzog Rudolf IV. von Österreich usw., Graf zu Tirol usw., bestätigt dem getreuen und ehrbaren Perchtold von Gufidaun die Pfleg, das Gericht und den Kasten zu Gufidaun, das Gericht zu Kastelruth (Chastelrut), die Pfleg zu Enn und zu dem Neu(n)markt und das Gericht auf Vil(l)anders, welche Perchtold von der Herrschaft zu Tirol pfandweise innehat, in seiner Eigenschaft als Graf zu Tirol und für seine Brüder Albrecht und Leopold. Zugleich werden alle Briefe konfirmiert, die Perchtold von Markgraf Ludwig usw., seinem (Rudolfs) lieben Oheim sel. oder von Markgraf Meinhard weiland dessen Sohn, seinem Schwager oder von Margarete der älteren Markgräfin usw., seiner lieben Muhme oder anderen Herren und Frauen zu Tirol und an der Etsch an Urkunden Gerechtigkeiten und Freiheiten erhalten hat. Siegler: Erzherzog Rudolf IV. mit Unterschrift: "wir der vorgenant herzog Ruodolf Sterken disen prief mit dirr underschrift unser selbs hant"
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Erzherzog Rudolf IV. von Österreich usw., Graf zu Tirol usw., bestätigt dem getreuen und ehrbaren Perchtold von Gufidaun die Pfleg, das Gericht und den Kasten zu Gufidaun, das Gericht zu Kastelruth (Chastelrut), die Pfleg zu Enn und zu dem Neu(n)markt und das Gericht auf Vil(l)anders, welche Perchtold von der Herrschaft zu Tirol pfandweise innehat, in seiner Eigenschaft als Graf zu Tirol und für seine Brüder Albrecht und Leopold. Zugleich werden alle Briefe konfirmiert, die Perchtold von Markgraf Ludwig usw., seinem (Rudolfs) lieben Oheim sel. oder von Markgraf Meinhard weiland dessen Sohn, seinem Schwager oder von Margarete der älteren Markgräfin usw., seiner lieben Muhme oder anderen Herren und Frauen zu Tirol und an der Etsch an Urkunden Gerechtigkeiten und Freiheiten erhalten hat. Siegler: Erzherzog Rudolf IV. mit Unterschrift: "wir der vorgenant herzog Ruodolf Sterken disen prief mit dirr underschrift unser selbs hant"
Tirol Urkunden, BayHStA, Tirol Urkunden 181
612; Innsbrucker Signatur: keine
Tirol Urkunden
Tirol Urkunden >> Urkunden
1363 Jänner 31
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: großes Reitersiegel anh.
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bozen (Potzen)
Literatur: Huber, Nr. 295
Originaldatierung: Donnerstag vor M. Lichtmeß
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1363
Monat: Januar
Tag: 31
Äußere Beschreibung: 43,5 cm x 20,5 cm
Überlieferung: Orig.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Bozen (Potzen)
Literatur: Huber, Nr. 295
Originaldatierung: Donnerstag vor M. Lichtmeß
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1363
Monat: Januar
Tag: 31
Äußere Beschreibung: 43,5 cm x 20,5 cm
Innsbrucker Schatzarchiv-Rep. lib. II pag. 52: "Auf Berchtolden von Gufidaun ain bewilligung, die pfanndtschaft Enn von den von Vilannders zu lösen."
Österreich: Albrecht III. Herzog von
Gufidaun: Berthold von
Österreich: Leopold III. Herzog von
Bayern: Ludwig V. Herzog von
Brandenburg: Ludwig I. Markgraf von
Tirol: Ludwig I. Graf von
Bayern: Margarete (Maultasch) Herzogin von
Brandenburg: Margarete (Maultasch) Markgräfin von
Tirol: Margarete (Maultasch) Gräfin von
Bayern: Meinhard Herzog von
Tirol: Meinhard III. Graf von
Österreich: Rudolf IV. Herzog von
Bozen (Pr. Bozen, I)
Enn (Pr. Bozen, I), Gericht: Richter
Etsch (ital. Adige, Fluss in I)
Kastelruth (Pr. Bozen, I), Gericht
Gufidaun (Gde. Klausen, Pr. Bozen, I), Gericht
Gufidaun (Gde. Klausen, Pr. Bozen, I): Kasten
Neumarkt (Pr. Bozen, I)
Tirol, Gefürstete Grafschaft: Grafen
Tirol, Gefürstete Grafschaft
Villanders (Pr. Bozen, I), Gericht
Autograph (eigenhändige Unterschrift)
Konfirmierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:32 MESZ
CC0 1.0 Universell