Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, verpflichtet sich gegenüber Meister Konrad Degen, Kustos des Heiliggeiststifts zu Heidelberg, und Johann Regensburg (Regenspurg), den Testamentsvollstreckern des Doktors in der Medizin Hans Schwend (+), über die Ausrichtung von dessen Legat von 10 Gulden Gülte von einem Hauptgeld von 200 Gulden. Mit dieser Gülte wurden anteilig bedacht u. a. die Armenburse, zahlreiche geistliche Einrichtungen, die Elendenherberge und die Aussätzigen in der Aue oberhalb von Heidelberg. Da die Stadt Heidelberg auf Ersuchen des Pfalzgrafen ihm das Hauptgeld überantwortet hat, verspricht dieser, die 10 Gulden Gülte zukünftig von seinem Landschreiber Erasmus Münch zu genannten Terminen ausrichten zu lassen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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