Marquard von Werenwag verkauft dem frommen, festen Renhard von Melchingen für 1.000 fl rh an Gold, deren Empfang er bestätigt, sein Burgstall Ensisheim mit Dorf, Zwing und Bann, allen Stücken, Gütern, Gefällen und allem anderen Zubehör sowie genannte Eigenleute. Der Aussteller behält sich lediglich eine Brachwiese vor, die an Hans Hopts Wiese liegt (wenn beide Wiesen brach liegen, gehören sie dem Aussteller, sonst nur 1/2 Mannsmahd) und die er dem heiligen Nikolaus zu Ensisheim zugeführt hat, sowie den großen und kleinen Zehnten im Ensisheimer Bann, der ganz der Kirche zu Nusplingen zugehört. Zu Bürgen setzt der Aussteller die festen Friedrich von Enzberg der Ältere, Hans von Ramsperg und seinen Bruder Konrad von Werenwag. Diese können zum Einlager in Balingen, Rosenfeld oder Rottweil gemahnt werden. Der Aussteller soll die Schriftstücke (Briefe, Schriften, Rodel oder Urkunden) über die Verkaufsobjekte dem Käufer aushändigen Vermerke: Abschrift [17. Jh.] Dorsualvermerk: No. 2; Vermerk der fürstlich hohenzollerischen Regierungskanzlei zu Sigmaringen (mit deren Siegel mit Papierdecke) vom 16. Januar 1790, daß die vorliegende alte Kopie dem wegen Zerstreuung der hohenzollerischen Akten auf 3 bzw. 4 Archive (Sigmaringen, Hechingen, Haigerloch und Rottenburg) noch nicht gefundenen Original durchaus gleichlautend sei; No. 1 (mit Bleistift)