45,5 Acker Land herrschaftlicher Länderei vor der Waldau [Stadtteil von Kassel] mit allem Zubehör, Freiheit und Gerechtigkeit als Erblehen. Mit di...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 10689
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Ries, Nr. 2
A I u, Ries sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ri >> Ries
1734 Oktober 18
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 45,5 Acker Land herrschaftlicher Länderei vor der Waldau [Stadtteil von Kassel] mit allem Zubehör, Freiheit und Gerechtigkeit als Erblehen. Mit diesen Gütern sollte die Mutter des 1734 Belehnten, Anna Elisabeth, Tochter des verstorbenen Kriegsrats und Geheimen Sekretärs Lic. Hieronymus Ries, Ehefrau des Regierungsrats Johann Philipp Ries, wegen der treuen Dienste ihres Vaters, der als Mitgesandter zur Ausrichtung des hessischen Samtreichslehensgeschäfts beim kaiserlichen Hof zu Wien sein Leben geendet hat, belehnt werden, was aber aufgrund ihres Todes unterblieben ist.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Philipp Ries
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Philipp Ries
Belehnte/r: Johann Philipp Ries, Regierungsrat, in Vormundschaft seines unmündigen Sohnes Johann Balthasar Ries
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Personenbetreffe R (Gliederung)
- Ri (Gliederung)
- Ries (Gliederung)