MK 8: Personalakten (Bestand)
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Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 2 Abteilung II: Neuere Bestände >> 2.8 Bildung, Kultus, Wissenschaft, Kunst >> 2.8.1 Kultusministerium (MK) >> 2.8.1.1 Kultusministerium (MK) >> Kultusministerium (MK)
1910-1970
Vorwort: Das vorliegende Repertorium weist 5.597 Personalakten aus dem Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (jetzt: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) nach (MK 43054-48665). Die Akten wurden am 19.6.1975 an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben und dort in den 1980er Jahren verzeichnet. Diese dritte große Personalaktenabgabe des Kultusministeriums schließt an die beiden früheren von 1953 (in MK 3/2) und 1961 (in MK 6) an.
Die Laufzeit der Akten umfasst im Kern die Jahre 1910 bis 1970, einige wenige reichen aber bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Zunächst kommen Personalakten zu Beschäftigten des Ministeriums (MK 43054-43129), anschließend folgen die nachgeordneten Einrichtungen. Ein erster großer Teil des Findbuchs erschließt die Personalakten zu Angehörigen der Universitäten und Hochschulen, einschließlich der früheren Lehrerbildungsanstalten, der Ausbildungsstätten für Hebammen, Künstler und Musiker sowie der Akademie der Wissenschaften und der wissenschaftlichen Sammlungen (MK 43130-44771). Danach wird das Personal der staatlichen Kunstsammlungen, Museen, Theater, Archive und Bibliotheken erfasst, einschließlich des Landesamtes für Denkmalpflege und des Stenographischen Instituts beim Bayerischen Landtag (MK 44772-45516). Der größte Anteil entfällt auf die Höheren Lehranstalten bzw. Gymnasien (MK 45517-48009). Es folgen noch spezielle technische und berufliche Fachschulen bzw. Staatsinstitute (MK 48010-48186), die Schulaufsichtsbehörden im Volksschulbereich (Schulräte) (MK 48187-48604) und zuletzt verschiedene Behinderteneinrichtungen (MK 48605-48665). Neben einer großen Zahl von Akten zu Lehrpersonen und Wissenschaftlern enthält die Abgabe auch Unterlagen zu Künstlern, Schauspielern, Verwaltungskräften und technischen Beschäftigten.
In die Verzeichnung aufgenommen wurden jeweils Name, Geburtsdatum und Titel bzw. Funktion des Beschäftigten sowie die Aktenlaufzeit. Weitergehende Informationen (Todesdatum, Beschäftigungsstelle) fehlen in den meisten Fällen. Eine Zuordnung der Personen zu einzelnen Einrichtungen ist nur teilweise möglich.
Zu bestellen sind die Akten nach folgendem Schema: MK + Bestellnummer
7. Oktober 2014
Gerhard Fürmetz
Archivdirektor
Die Laufzeit der Akten umfasst im Kern die Jahre 1910 bis 1970, einige wenige reichen aber bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Zunächst kommen Personalakten zu Beschäftigten des Ministeriums (MK 43054-43129), anschließend folgen die nachgeordneten Einrichtungen. Ein erster großer Teil des Findbuchs erschließt die Personalakten zu Angehörigen der Universitäten und Hochschulen, einschließlich der früheren Lehrerbildungsanstalten, der Ausbildungsstätten für Hebammen, Künstler und Musiker sowie der Akademie der Wissenschaften und der wissenschaftlichen Sammlungen (MK 43130-44771). Danach wird das Personal der staatlichen Kunstsammlungen, Museen, Theater, Archive und Bibliotheken erfasst, einschließlich des Landesamtes für Denkmalpflege und des Stenographischen Instituts beim Bayerischen Landtag (MK 44772-45516). Der größte Anteil entfällt auf die Höheren Lehranstalten bzw. Gymnasien (MK 45517-48009). Es folgen noch spezielle technische und berufliche Fachschulen bzw. Staatsinstitute (MK 48010-48186), die Schulaufsichtsbehörden im Volksschulbereich (Schulräte) (MK 48187-48604) und zuletzt verschiedene Behinderteneinrichtungen (MK 48605-48665). Neben einer großen Zahl von Akten zu Lehrpersonen und Wissenschaftlern enthält die Abgabe auch Unterlagen zu Künstlern, Schauspielern, Verwaltungskräften und technischen Beschäftigten.
In die Verzeichnung aufgenommen wurden jeweils Name, Geburtsdatum und Titel bzw. Funktion des Beschäftigten sowie die Aktenlaufzeit. Weitergehende Informationen (Todesdatum, Beschäftigungsstelle) fehlen in den meisten Fällen. Eine Zuordnung der Personen zu einzelnen Einrichtungen ist nur teilweise möglich.
Zu bestellen sind die Akten nach folgendem Schema: MK + Bestellnummer
7. Oktober 2014
Gerhard Fürmetz
Archivdirektor
5613
Bestand
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:05 MESZ
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