Relatio vom 31. Oktober (Nr. 65), dass die Frage entstanden, ob die Credentiales des ankommenden französischen Gesandtens, ehe und bevor der König in Frankreich den Römischen Kaiser als Kaiser erkenne, anzunehmen wären?, worüber variantes rationes ergangen seien. 1. Ein evangelisches Konferenzprotokoll betreffend 1. einen Bürger und Säckler aus Raab in Ungarn, welcher sich in der Stadt Regensburg häuslich niederlassen will. 2. den Wetzlarer Prozessionsstreit, 3. dass das Schreiben, so Kaiser Karl VII. vom Corpore Evang. in sämtlichen Religionsbeschwerden übergeben worden sei, zu München verloren gegangen sei und solches wieder beizuschaffen wäre, 4. die Geldabgabe a 500 Gulden für die Salzburger Emigranten zu Ebenezer, 5. dass in den königlich dänischen Landen zum Kitzinger Kirchbau 800 Gulden colligiert worden (Nr. 66). 2. Extrakt eines Schreibens des Magistrats zu Wetzlar ad Corpus Evang. wider die katholischen Prozessionen und öffentliche Zeremoniell (Nr. 67). 3. Königlich preußisches Pro Memoria betreffend das neulich an das Licht getretene infame Impressum "Politische Historie derer Staatsfehler, welche die europäischen Höfe in Betrachtung derer Häuser Bourbon und Brandenburg begangen", welches Impressum nicht nur der König in Preußen konfisziert, sondern auch durch den Schinder verbrannt und dessen authorem und Verleger ernstlich gestraft wissen will (Nr. 68). 4. Reichshofratsconclusum puncto Abweisung des Maximilian Wilhelm Adolphs von der Marquisin von Maillii geborenen Sohnes contra den Fürsten von Nassau-Oranien puncto Sukzessionis (Nr. 69).