Bischof Ernst August von Osnabrück belehnt Christoph Rudolfs (in der Urkunde anderwärts Rudolf Lubbert von Mönnich zum Eickhof genannt) und Anna Gertruds von Mönnich minderjährige Kinder von Mönnich zum Eickhof bzw. deren Vormund Johann Brunning mit folgenden Stiftsgütern: a) in Bauerschaft und Kirchspiel Herzlake sowie im Gericht von Haselünne (Lünne). 1. dem Zehnten in Dorf und Bauerschaft Herzlake, 2. mit Bock Hermanns Erbe zu Felsen (auf den Velßen), 3. mit Kaupes Haus zu Boickhof, 4. dem Wösten Erbe, 5. Kramp Hanneken Haus, jetzt das "Kotter Haus" genannt, 6. Schulte Bovenhauß, jetzt das "Hülßhauß" genannt, 7. Burke Mollers Kotten zu Herzlake, 8. der "alter Stadt" jetzt der "Rammelkamp" genannt und 9. mit Wallage. b) anderwärts: 10. mit Lüdeke zu Loxten Erbe im Kirchspiel Ankum, 11. mit Poelwolteken Erbe zu Herßum, 12. mit den Herßumer Mühlen, 13. mit Sielards Erbe zu Lanstrup, 14. mit dem Zehnten und Erbe zu Nordeck, Kirchspiel Meppen, 15. mit Dallinghauß, 16. mit eines Hauses Zehnten zu Doringen, 17. mit einem Erbe zu Holte, Kirchspiel Bockeloh, 18. mit dem Zehnten über Strockers und Vierkers Erbe zu Andorf, Kirchspiel und Gericht Haselünne, 19. mit dem Zehnten über Buesekens und Flemmings Erbe zu Dudenkampf, 20. mit Heinrichs Erbe zu Lewinghausen im Kirchspiel und Gericht Löningen, 21. mit 1/4 des Zehnten über Gripes, Brinkmans und Krakens Erbe, 22. über drei Teile des Butters Erbe und 23. mit dem vierten Teil des jungen Sprenkens Erbe in der Bauerschaft Westrum, Kirchspiel Herzlake Original auf Pergament Hochdeutsch Unterschrift Ernsts August Siegel ab.