514-2007-1 Landrat Claus Kretz (Bestand)
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514-2007-1
Kreisarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> 04 Landratsamt Karlsruhe (Bestand 514) >> 04.01 Landrat, Kreistag, Stabsstellen >> 04.01.01 Landrat und Erster Landesbeamter
Vorwort: Der Bestand 514 Zug. 2007 Nr. 1 wurde in vier Abschnitten im Sommer 2007, Januar sowie Herbst 2008 und Jahresbeginn 2010 vom Vorzimmer und der Pressestelle des am 23. Januar 2007 verstorbenen Landrats Claus Kretz in das Kreisarchiv abgeliefert. Bei der Ablieferung des ersten Teilbestandes betrug der Umfang der Akten ca. 2,6 lfd. m. in Leitz-Ordnern. Der Bestand umfasste vor allem Sitzungsvorlagen und -unterlagen, Rundschreiben und Druckschriften bezüglich der Mitgliedschaft von Landrat Kretz in verschiedenen Gremien. Nach der Bearbeitung des ersten Teilbestandes umfasste dieser zunächst 1,8 lfd. m. in 15 Archivboxen.
Im Januar 2008 wurden weitere rund 4,8 lfd. m. von der Pressestelle mit der persönlichen Korrespondenz des Landrats sowie zum Thema Verwaltungsreform in Baden-Württemberg an das Kreisarchiv abgegeben. Schließlich erfolgte in einem dritten Abschnitt die Ablieferung weiterer rund 2,5 lfd. m. Unterlagen in Mappen und Ordnern, deren Ordnungszustand zum Teil nicht nachvollzogen werden konnte, zumal bei allen Ablieferungen keine Aktenzeichen vergeben worden waren. Im Januar 2010 wurden weitere ca. 1,5 lfd. m. Aktenordner mit Sitzungsvorlagen und -protokollen zu verschiedenen Ausschüssen und Gremien abgeliefert.
Die Erschließungs-, Ordnungs- und Verpackungsarbeiten der Teilbestände übernahmen Bernd Breitkopf und Jutta Schäfer. Hierbei wurden die Unterlagen in Themenbereiche untergliedert. Bei der Titelaufnahme mussten in einzelnen Fällen Lücken festgestellt werden. Die Endredaktion des gesamten Findbuchs oblag Bernd Breitkopf.
Von den ursprünglich 11,4 lfd. m. Unterlagen wurden ca. 3,1 lfd. m. (nicht archivwürdiges Schriftgut, Dubletten etc.) kassiert, so dass noch 8,3 lfd. m. (= 156 Faszikel in 64 Archivboxen und einer Mappe) verblieben.
Der Bestand ist bis auf wenige Ausnahmen für die allgemeine Benutzung gesperrt (unterschiedliche Sperrfristen beachten!)
Karlsruhe, im März 2010
Bernd Breitkopf Kreisarchivar
Im Januar 2008 wurden weitere rund 4,8 lfd. m. von der Pressestelle mit der persönlichen Korrespondenz des Landrats sowie zum Thema Verwaltungsreform in Baden-Württemberg an das Kreisarchiv abgegeben. Schließlich erfolgte in einem dritten Abschnitt die Ablieferung weiterer rund 2,5 lfd. m. Unterlagen in Mappen und Ordnern, deren Ordnungszustand zum Teil nicht nachvollzogen werden konnte, zumal bei allen Ablieferungen keine Aktenzeichen vergeben worden waren. Im Januar 2010 wurden weitere ca. 1,5 lfd. m. Aktenordner mit Sitzungsvorlagen und -protokollen zu verschiedenen Ausschüssen und Gremien abgeliefert.
Die Erschließungs-, Ordnungs- und Verpackungsarbeiten der Teilbestände übernahmen Bernd Breitkopf und Jutta Schäfer. Hierbei wurden die Unterlagen in Themenbereiche untergliedert. Bei der Titelaufnahme mussten in einzelnen Fällen Lücken festgestellt werden. Die Endredaktion des gesamten Findbuchs oblag Bernd Breitkopf.
Von den ursprünglich 11,4 lfd. m. Unterlagen wurden ca. 3,1 lfd. m. (nicht archivwürdiges Schriftgut, Dubletten etc.) kassiert, so dass noch 8,3 lfd. m. (= 156 Faszikel in 64 Archivboxen und einer Mappe) verblieben.
Der Bestand ist bis auf wenige Ausnahmen für die allgemeine Benutzung gesperrt (unterschiedliche Sperrfristen beachten!)
Karlsruhe, im März 2010
Bernd Breitkopf Kreisarchivar
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.04.2026, 14:44 MESZ