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Michel Buchler, Kessler von Stafflangen bei Biberach, wohnhaft zu Engstlatt, der von dem Obervogt zu Balingen, Junker Hug Wernher v. Ehingen, nach dem Gefängnis eine Zeit an den Pranger gestellt worden war, schwört Urfehde
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Michel Buchler, Kessler von Stafflangen bei Biberach, wohnhaft zu Engstlatt, der von dem Obervogt zu Balingen, Junker Hug Wernher v. Ehingen, nach dem Gefängnis eine Zeit an den Pranger gestellt worden war, schwört Urfehde
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 1. Band 1: Asperg bis Cannstatt >> 1.3 Balingen, Oberamt
1523 November 17 (Dienstag nach Othmar)
Ausfertigung, Papier; 1 Siegel mit Papierdecke
Urkunden
Siegler: Die Stadt Balingen mit dem Sekretsiegel der Stadt, bewilligt durch die Besiegler zu Balingen, Wilhelm Metzler, Bürgermeister, und Hans Buter, Richter
Überlieferungsart: Ausfertigung
Buchler, Michel, aus Stafflangen, Kessler, Engstlatt
Buter, Hans; Richter, Balingen
Ehingen, Hug Werner von; Obervogt, um 1523-1534
Metzler, Wilhelm; Bürgermeister, ca. 16. Jh.
Balingen BL
Biberach an der Riß BC
Ehingen
Engstlatt : Balingen BL
Stafflangen : Biberach an der Riß BC
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.