Jobst Ernst, Reichsgraf v. Schwicheldt, Kurpfälz. Baier. General, Ritter vom Goldenen-Löwen-Orden p, Erbmarschall des Hochstifts Hildesheim, belehnt nach dem Tode des Amtmanns Christoph v. Kalm den Pastor Johann Brandan Friedrich v. Kalm zu Bettmar, sel. Christoph's Sohn, als den Ältesten seines Geschlechts, zu Mitbehuf seiner Brüder Georg Philipp u. Christian und seiner Vettern: Heinrich Bernhard v. Kalm, sel. Anton Julius Sohn, Joh. August u. Franz Georg v. K., sel. Heinrich Christoph's Söhne, Joh. August u. Franz Georg v. K., sel. Konrad's Söhne, und Friedrich Christoph u. Joh. Christian v. K., sel. Amtmann Christoph's Söhne, mit einer Hufe im Kreyenfelde vor Peine und einer Hufe nebst einem Kothofe in u. vor Meerdorf. So geschehen zu Peina - d 7ten Januar 1794. (Mit des Ausstellers Siegel in Holzkapsel an Pergamentstreifen u. Unterschrift, sowie Contrasignatur: A. Herminghausen). (Brunner).
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Jobst Ernst, Reichsgraf v. Schwicheldt, Kurpfälz. Baier. General, Ritter vom Goldenen-Löwen-Orden p, Erbmarschall des Hochstifts Hildesheim, belehnt nach dem Tode des Amtmanns Christoph v. Kalm den Pastor Johann Brandan Friedrich v. Kalm zu Bettmar, sel. Christoph's Sohn, als den Ältesten seines Geschlechts, zu Mitbehuf seiner Brüder Georg Philipp u. Christian und seiner Vettern: Heinrich Bernhard v. Kalm, sel. Anton Julius Sohn, Joh. August u. Franz Georg v. K., sel. Heinrich Christoph's Söhne, Joh. August u. Franz Georg v. K., sel. Konrad's Söhne, und Friedrich Christoph u. Joh. Christian v. K., sel. Amtmann Christoph's Söhne, mit einer Hufe im Kreyenfelde vor Peine und einer Hufe nebst einem Kothofe in u. vor Meerdorf. So geschehen zu Peina - d 7ten Januar 1794. (Mit des Ausstellers Siegel in Holzkapsel an Pergamentstreifen u. Unterschrift, sowie Contrasignatur: A. Herminghausen). (Brunner).
NLA WO, 114 Urk, Nr. 567
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.10 K - Adel >> 1.10.20 K20 - v. Schwicheldt
07.01.1794
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ