Bürgermeister Hinrik Westhoff, Ratsmann Johannes Crispin zu Lübeck,
Bürgermeister zu Goslar Hans Kissenbrugghe, Bürgermeister zu Hamburg Marquart
Schreye und Ratsmann Hinrik van Hachede, die Braunschweiger Bürgermeister
Hermen van Verhelde und Fricke van Twedorp und der Bürger daselbst Eggheling
Strobekes, Bürgermeister zu Hildesheim Borchart van Evessen und Ratsmann Hans
van Evessen, Bürgermeister zu Göttingen Hinrik Makenrod und Bürgermeister zu
Helmestede Hinrik van Oschersleve schlichten den langen Zwiespalt der Herzöge
Bernd und Hinrik zu Braunschweig und Lüneburg mit den Städten Lüneburg,
Hannover und Uelzen; der Satebrief bleibt jedoch davon unberührt. In bezug auf
die Gerichte zu Lüneburg soll es so bleiben wie bisher. Um die Ilemanau
schiffbar zu halten, sollen die Herzöge die Stadt diesbezüglich gewähren
lassen; im Gegenzug entschädigt dieStadt betroffene Grundbesitzer. Die
Lüneburger Landwehr soll nicht weiter als 1/2 Meile vor der Stadt sein; die
Stadt verpflichtet sich ebenfalls zur Entschädigung von Grundbesitzern. Alle
übrigen Schadensersatzansprücke sollen friedlich beigelegt werden. Für die
Stadt Lüneburg und dem Hildesheimer Bischof wird eine gesonderte Einigungsfrist
festgeschrieben. Der Vollzug hat vor dem 2. Februar 1405 zu erfolgen, damit
dieser Vertrag rechtskräftig werden kann. Es besiegeln Kissenbrugghe und
Hachede.