Einzelverfahren zu Requisitionen von Grundstücken und Inventar
Vollständigen Titel anzeigen
NW 0089, 337
NW 0089 Finanzministerium
Finanzministerium >> 4. Requisitionen >> 4.4. Nutzungsleistungen >> 4.4.6. Einzelverfahren in den Regierungsbezirken >> 4.4.6.4. Düsseldorf
1952-1955
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: Mietzahlung für das nominell beschlagnahmte Schloß Garath, Düsseldorf - Anträge von Alt-Besatzungsverdrängten auf Freigabe ihrer Wohnungen in Solingen - Freigabe des Jagdhausse Hellbach bei Mönchengladbach an die Erbengemeinschaft Monforts - Antrag der Firma Robert Zapp auf Gewährung eines Bundesdarlehens zum Bau von Verwaltungsräumen - Antrag der Firma Hamba-Maschinenfabrik, Wuppertal, auf Erstattung der Investitionskosten anläßlich der Räumung der Diedenhof-Kaserne, Wuppertal.
Finanzministerium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:49 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW (Tektonik)
- 4.2. Oberste Landesbehörden (Tektonik)
- 4.2.2. Finanzministerium (Tektonik)
- 4.2.2.10. Lastenausgleich (Tektonik)
- FM Besatzungs- und Verteidigungslasten NW 0089 (Bestand)
- 4. Requisitionen (Gliederung)
- 4.4. Nutzungsleistungen (Gliederung)
- 4.4.6. Einzelverfahren in den Regierungsbezirken (Gliederung)
- 4.4.6.4. Düsseldorf (Gliederung)