Bischof Ludwig von Münster bekundet, daß Gerdruit, Witwe des Ritters Johang van Langen, und ihre Kinder Johan, Pulß (!) und Herbordt mit Zuètimmung Herrn Bruens van Buren, Archidiakone zu ochepsdorf, und des Pfarrherrn in Hoffnung auf Gott, seine Mutter Marier und St. Johanns zu Ehren der Hl. Dreikönige, St. Gertruds und aller Heiligen zum Troste der Seelen ihrer lieben Preunde, namlich Herrn Johans van Langen, Hermans van Beveren, Herrn Johans van Langen, Hermans van Bevern, Herrn Pulß van Stanhem, Frau Lysen, Frau Hilborge und aller ihrer Vorfahren und ihrer selbst einen Altar in der Kirche zu Schepsdorf zu der vorderen Hand Unser Frauen Altar und St. Johannis evang. gestiftet und mit einer Mark aus dem Hause tho Groten HarmeKeia, einer Mark aus dem Hause Hilberdes to Darmen im Ksp. Sehepsdorf, einer aus dem Hause tho Polle im Ksp. Lingen, einer aus dem Hause Hermans tho Holthuisen im Ksp. Thünen ausgestattet haben, Die Rente ist mit insgesamt 40 Mark ablösbar. Sie geben ferner das Land, das sie selbst umgebrochen haben by dem gronen oerde theigen Darmen, eine Rente von 2 Molt Roggen aus dem Hause Dethardinck im Ksp. Sehepsdorf und eine halbe Mark aus Godiken huis, dat io was Rothgers Blancken to Osenbrugge upter Nyenstadt tho endes der Luttiken Susterstraete. Der Altar soll nur einem Priesier vergeben werden oder einem Kleriker, der binnen Jahresfrist Priester wird. Er soll täglich für die Stifter des Altars Messe halten. An den hohen Festen soll er dem Pfarrer helfen. Er darf den Altar nicht weitergeben ohne Erlaubnis des Archidiakons und der Stifter sowie des voirheren Buren. Wenn der Pfarrer am Gottesdienst verhindert ist, soll ihn der Inhaber des Altars vertreten. Die Investitur soll der Vikar vom Archidiakon empfangen. Der Bischof, Herr Bruen van Buren, der Pfarrer, Johan, Pulß und Herbort Gebrüder von Langen siegeln. dominica Qua cantatur Oculi