Dietrich von Streitberg auf Greifenstein (volle Titulatur), fürstlich-bambergischer Amtmann zu Holl- und Waischenfeld, belehnt als der derzeit Ältester seines Geschlechtes Georg Wolf von Rotenhan auf Merzbach, hochfürstlich-bambergischen Rat und Oberkämmerer, über seinen verordneten Gewalthaber Georg Sebastian Geyer, hochfürstlich-bambergischer Malefiz- und Kanzleischreiber, mit zwölf Morgen Weingarten am Langenrein unter dem Schmachtenberg gelegen, der Schaubhorn genannt, der an einem Ende an des Münzers Gebirge und am anderen Ende an den Schmachtenberg stösst, als rechtes Zinslehen. Den Weingarten hatte der Belehnte im Namen seiner Frau in fünf Teilen ererbt und die anderen vier Teile von den hinterlassenen Eigentumserben des verstorbenen Johann Georg [II. Fuchs von Dornheim], Bischof zu Bamberg und Domprobst zu Würzburg, für 650 fl käuflich an sich gebracht hatte. Der Belehnte und seine Erben sollen Dietrich von Streitberg und seinen Nachkommen im Geschlecht jährlich 12 pf zur Hälfte auf Walpurgis und zur Hälfte auf Martini reichen und geben sollen. Die zwölf Äcker Weingarten sind von den Beden und Steuern ausgenommen, unterliegen mit Ausnahme der Zinses auch keinen anderen Beschwerungen und können Söhnen und Töchtern verliehen werden, wie es bei Zinslehen nach Recht und Gewohnheit üblich ist, sollen aber empfangen werden, so oft es zu schulden kommt. Alle anderen Lehen-, Herrlich- und Gerechtigkeiten behält sich Deitrich von Streitberg für sich und seine Lehensfolger vor.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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