Erzbischof Johann Schweikhard von Mainz bekundet die Verkündung eines Dekrets auf Eingaben der Judenschaft zu Frankfurt über die Vollstreckung aus...
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75 K1
Bestellsignatur: HStAD, Best. C 1 A, Nr. 75
C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Judaica
Mainz 1605 August 12
Papier, Abschrift (18. Jh.)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Fundstelle (Blatt / Seite): Nr. 75, p. 65-67
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Erzbischof Johann Schweikhard von Mainz bekundet die Verkündung eines Dekrets auf Eingaben der Judenschaft zu Frankfurt über die Vollstreckung aus ihren Schuldforderungen an kurmainzische Untertanen im Bereich des Erzstifts sowie in den Herrschaften Königstein, Höchst, Hofheim, Steinheim, im Rheingau, zu Rieneck und Lohr. Danach wird festgelegt, daß die Judenschaft 'interimsweise' einen jährlichen Zins von 7 Gulden je 100 Gulden nehmen darf. Die Schulden dürfen in angegebener Weise eingetrieben und Verträge dürfen in angegebenem Inhalt abgeschlossen werden.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Johann Schweikhard v. Kronberg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Frankfurt:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Königstein, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Höchst (am Main), Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hofheim, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Steinheim, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rheingau
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rieneck
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Lohr
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kronberg, Johann Schweikhard v.=Mainz, Erzstift
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Dekret
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schuldforderung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vollstreckung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Zinssatz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schuldenregulierung
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Erzbischof Johann Schweikhard von Mainz bekundet die Verkündung eines Dekrets auf Eingaben der Judenschaft zu Frankfurt über die Vollstreckung aus ihren Schuldforderungen an kurmainzische Untertanen im Bereich des Erzstifts sowie in den Herrschaften Königstein, Höchst, Hofheim, Steinheim, im Rheingau, zu Rieneck und Lohr. Danach wird festgelegt, daß die Judenschaft 'interimsweise' einen jährlichen Zins von 7 Gulden je 100 Gulden nehmen darf. Die Schulden dürfen in angegebener Weise eingetrieben und Verträge dürfen in angegebenem Inhalt abgeschlossen werden.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Stadt
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift:Erzbischöfe:Johann Schweikhard v. Kronberg
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Frankfurt:Juden
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Mainz, Erzstift
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Königstein, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Höchst (am Main), Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Hofheim, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Steinheim, Herrschaft
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rheingau
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Rieneck
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Lohr
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Kronberg, Johann Schweikhard v.=Mainz, Erzstift
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Dekret
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schuldforderung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Vollstreckung
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Zinssatz
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Schuldenregulierung
Judaica
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
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