Die Pfleger Theodor August Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Markus Konrad Seutter des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] verleihen Nikolaus Madel von Silheim [Gde. Bibertal/Lkr. Günzburg] auf Lebenszeit einen Hof des Spitals in Silheim, den zuvor sein Ehevorfahre Sebastian Merck bewirtschaftet hat. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten im Dorf sowie Äcker, Mähder und Wald. Er hat den Hof in gutem Kulturzustand zu halten und darf nichts von seinen Zugehörungen verpfänden oder verkaufen. Dem Spital hat er davon jährlich 14 Imi Roggen Ulmer Maß, 1 Pfund Heller Heugeld, 34 Kreuzer und 2 Heller für 1 Viertel Öl, 100 Eier, 2 Gänse, 6 Herbsthühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Hof an das Spital zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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