Dietrich (Th.), Propst des Nonnenklosters St. Marien zu Allendorf (Aldendorph), bekundet: die Brüder Hermann und Gottfried von Wildprechtroda hatten eine Hufe in der Mark von Walprechtsrode (Wolpotenrode), die Reinhard Pleban zu Gumpelstadt (Gunpoldestat) unter dem Pflug hat und die zwei Pfund Heller jährlich erbringt, zu ihrem, ihres verstorbenen Bruders Berthold und ihrer Vorfahren Seelenheil an Kloster und Konvent übertragen. Die genannten Einkünfte sollten den vier Mädchen Katharina und Elisabeth, Töchtern Bertholds, sowie Elisabeth und Gertrud, Töchtern Hermanns, gezahlt werden, solange eine von ihnen lebt; danach sollten sie an Kloster und Konvent fallen. Der Propst weist diese Gülte nunmehr tauschweise auf eine Hufe in der Mark von Möhra (Moer) an, die Konrad genannt Schmied (faber) seit langen Jahren vom Kloster hat; der Konvent hat dem zugestimmt. Siegel des Ausstellers. Zeugen: Reinhard Pleban zu Gumpelstadt, Albrecht genannt Slune, Pleban zu Mehler (Melre) und Hartung von Nazza (Nezze), Priester, Eckhard genannt Münzmeister (Muncemester) und Hermann von Suhl (Sula).