Die Ritter Hermann von Wigersrode, sowie Albert und Hinrich, seine Söhne, und seine sonstigen Erben, bekunden, dass der Mönch Lüder von Bocholt, ihr Verwandter (cognatus), für das Kloster Reinfeld von Marquard und dessen Gattin Adelheid eine Wiese und einige Äcker im Gebiet des Baches Knegene bei der Trave in der Gemarkung Oldesloe für 30 Mark Pfennige gekauft hat, mit der Maßgabe, dass Marquard und seine Besitznachfolger dem Kloster jährlich vor Himmelfahrt 2 Mark Rente dafür zahlen und dass der Prokurator des Klosters sich bei Zahlungsverzug mit ihrer, der Aussteller, Erlaubnis in den Besitz der Güter und deren Einkünfte setzen kann. Gegeben Oldesloe, 1311, in die Syxti felicissimi et Agapti martirum.
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Die Ritter Hermann von Wigersrode, sowie Albert und Hinrich, seine Söhne, und seine sonstigen Erben, bekunden, dass der Mönch Lüder von Bocholt, ihr Verwandter (cognatus), für das Kloster Reinfeld von Marquard und dessen Gattin Adelheid eine Wiese und einige Äcker im Gebiet des Baches Knegene bei der Trave in der Gemarkung Oldesloe für 30 Mark Pfennige gekauft hat, mit der Maßgabe, dass Marquard und seine Besitznachfolger dem Kloster jährlich vor Himmelfahrt 2 Mark Rente dafür zahlen und dass der Prokurator des Klosters sich bei Zahlungsverzug mit ihrer, der Aussteller, Erlaubnis in den Besitz der Güter und deren Einkünfte setzen kann. Gegeben Oldesloe, 1311, in die Syxti felicissimi et Agapti martirum.
LASH, Urk.-Abt. 121 Nr. 74
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld >> 1 Urkunden
1311
Enthält: Pergament, Latein, Siegel an Pressel Rückvermerke: "Super Kneghene". - "Anno 1311". - "up dem Oldesloer velde". - "Vel Kopeschath alias de depe Wysch". - "No. 25
Verzeichnung
1311 August 6
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ